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Der erste von zwei Jokern der Schwäne muss stechen

GMUNDEN. Zwei Spiele noch im Grunddurchgang der Basketball-Bundesliga: Gmunden einen Schritt vor Semifinale.

Der erste von zwei Jokern der Schwäne muss stechen

Jetzt ist er Papa: Enis Murati Bild: GEPA pictures

Die Gmundner Basket Swans empfangen am Sonntag (17 Uhr, Volksbank-Arena) im vorletzten Match des Bundesliga-Grunddurchgangs den Tabellennachzügler Klosterneuburg. Rein mathematisch betrachtet gestaltet sich die Lage so: Eines der beiden ausstehenden Spiele (das letzte findet auswärts in Graz statt) müssen die Schwäne gewinnen, dann sind sie fix für die Best-of-5-Semifinalserie qualifiziert und ersparen sich das "kleine Viertelfinale", in dem die restlichen zwei Mannschaften für die Vorschlussrunde ermittelt werden. Ebenfalls fix unter den letzten Vier ist bekanntlich der unangefochtene Tabellenführer Oberwart.

Nach den jüngsten beiden Auswärtsniederlagen gegen Vienna und Oberwart geht es übermorgen darum, den ersten der zwei möglichen Joker stechen zu lassen. Swans-Manager Harald Stelzer: "Das Match gegen Klosterneuburg ist sicherlich die Partie, bei der wir unbedingt zurück müssen auf die Siegesspur." Einziger mit Sicherheit fehlender Spieler ist der jüngst operierte US-Legionär Austin Steed. Dafür sind Michael Ojo und der aufgrund der Geburt seiner ersten Tochter Lara zuletzt abwesende Enis Murati am Sonntag wieder spielbereit.

"Klosterneuburg ist ein anderer Gegner als ein Kaliber wie Oberwart", sagt Stelzer. "Die können zwar befreit aufspielen, denn bei denen geht es als Letzter der Tabelle um nichts mehr. Aber für uns ist schon die Zielsetzung, die Partie zu gewinnen und damit das Semifinale zu fixieren. Das ist so eine Art Endspiel für uns, weil wir bei einem Sieg unser Saisonziel, das wir uns zu Beginn gesteckt haben, auf jeden Fall einmal erreicht hätten. Und dann wird man sehen, wie sich das Ganze weiterentwickelt."

Geht die Meisterschaft laut Favoritenrollen und Papierform weiter, kommt auf die Schwäne ein harter Gegner in der Vorschlussrunde zu: Kapfenberg. Ebenfalls eine Möglichkeit und erwünscht: Wels.

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Artikel Gary Sperrer 21. April 2017 - 00:04 Uhr
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