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Oberösterreich  > Salzkammergut

Das Opfer mit Füßen getreten, bis das Blut spritzte

REGAU. 17-jähriger kosovarischer Asylwerber rastete völlig aus, weil er keine Zigarette bekommen hatte.

Da ihm M. Sch. (20) aus Aurach keine Zigarette geben wollte, rastete der kosovarische Asylwerber H. P. (17) aus Timelkam in der Nacht auf Samstag vor einer Disco völlig aus. Nachdem der Täter mit zwei Freunden das Opfer mit mehreren Faustschlägen zu Boden geschlagen hatte, trat P. mit den Füßen mit voller Wucht ins Gesicht des 20-Jährigen. Das Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen und einen Nasenbeintrümmerbruch. Es wurde auf der Intensivstation des Salzkammergut-Klinikums Vöcklabruck behandelt, befindet sich laut Angaben der Ärzte jedoch nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Polizei Vöcklabruck konnte die drei Täter noch am selben Tag ausforschen. H. P. wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wels eingeliefert, seine beiden Komplizen wurden auf freiem Fuß angezeigt. Der 17-jährige Täter ist seit 2015 immer wieder wegen Gewaltdelikten amtsbekannt. Sein Komplize (17) aus Unterach gab bei der Polizei an, dass sein Freund regelmäßig ausraste und dabei sehr brutal vorgehe.

"Es ist wirklich schlimm, dass der Täter mit den Füßen tritt, bis das Blut spritzt", ist Hans-Jürgen Hofinger vom Bezirkspolizeikommando über die Brutalität entsetzt. Die Regauer Disco sei ein Brennpunkt der Gewalt, wobei mittlerweile kleinere Raufereien gar nicht mehr angezeigt würden. Das Rote Kreuz berichtet, dass im Vorjahr zwölf Einsätze registriert wurden, zwei Mal musste dabei sogar der Notarzt ausrücken. 

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Artikel (gh) 18. Oktober 2016 - 00:04 Uhr
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