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Altmünsterer Schülerin starb in einer 70-km/h-Zone

ALTMÜNSTER. Bushaltestelle "Eben-Amtmannsiedlung" an der Großalmstraße verfügt über Nische, ist aber gefährlich.

Altmünsterer Schülerin starb in einer 70-km/h-Zone

Kreuz und Kerzen am Unfallort Bild: (Hörm.)

Bestürzung, Betroffenheit und große Trauer herrschen in Altmünster nach dem tragischen Unfalltod einer 16-Jährigen. Die Schülerin war – wie berichtet – am Freitagabend nach dem Besuch bei einer Freundin aus einem Postbus gestiegen und beim Versuch, die Großalmstraße zu überqueren, vom Pkw eines 21-Jährigen aus Neukirchen bei Altmünster erfasst worden. Dabei wurde sie so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb, und das nur wenige Meter von ihrem Elternhaus entfernt.

Die direkt an der L544 gelegene Bushaltestelle "Eben-Amtmann-siedlung", an der die 16-Jährige ausgestiegen war, verfügt über eine Nische, das heißt, die Busse müssen nicht auf der Fahrbahn halten, wo die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 70 Kilometer pro Stunde beträgt. An dem entsprechenden Vorschriftszeichen ist das zusätzliche Gefahrenzeichen "Kinder" angebracht. Nur wenige hundert Meter weiter in Fahrtrichtung Altmünster – beim Lagerhaus – gilt an Schultagen eine 50-km/h-Beschränkung, ansonsten ebenfalls 70 km/h. Nun stellt sich die Frage, ob eine solche erweiterte Geschwindigkeitsbeschränkung nicht auch am Unfallort sinnvoll wäre, was zumindest theoretisch mit einer Verringerung der Gefahr für Fußgänger einhergehen könnte, die vorhaben, die L544 zu überqueren.

Der Gmundner Bezirkshauptmann Alois Lanz kann sich jedenfalls vorstellen, dass die 50er-Zone bis zur Haltestelle weitergezogen wird. "Das ist durchaus denkbar", so Lanz. "Ich kann gerne prüfen lassen, was unsere Verkehrsexperten dazu sagen." 

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Artikel (gs) 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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