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46. Wolfgangseelauf mit Weltklasse-Teilnehmern

ST. WOLFGANG. Erstmals dabei ist auch der vierfache Olympia-Teilnehmer Günther Weidlinger – und das als Hobbyläufer.

46. Wolfgangseelauf mit Weltklasse-Teilnehmern

Die Veranstalter erwarten am Wolfgangsee an die 5500 Aktive. Bild:

Fast 5000 Läuferinnen und Läufer aus 38 Nationen haben sich mittlerweile für den am kommenden Sonntag stattfindenden 46. Internationalen Wolfgangseelauf – Salzkammergut Marathon angemeldet. Teilnehmerstärkster Bewerb ist einmal mehr der 27-Kilometer-Klassiker rund um den Wolfgangsee. Fast ausgebucht sind der 5,2-Kilometer-Panoramalauf (maximal 800 Teilnehmer) und der 10-Kilometer-Uferlauf (2000). Organisationschef Franz Sperrer: "Bleibt das Wetter gut, rechnen wir – trotz der am selben Tag stattfindenden Nationalratswahl – neuerlich mit rund 5500 Nennungen."

Die Masse der Teilnehmer bleibe in etwa gleich, so Sperrer. "Die Klasse ist heuer jedoch deutlich stärker ausgeprägt als 2016. Mehrere Weltklasseläufer spitzen auf den Sieg." Unter den rund 1000 jährlich in Österreich veranstalteten Läufen seien übrigens nur vier noch älter als der Wolfgangseelauf, der sein Debüt am 26. Oktober 1972 feierte: der 69. Höhenstraßenlauf in Wien, der 53. Geländelauf rund um den Karriegel in Pressbaum, der 49. Lauf um den Leoganger Sonnberg und die 48. Crosslaufserie in Lustenau.

Läufer mit großen Namen

Unter den Startern befinden sich zahlreiche bekannte Athleten. So wird etwa der Tierarzt und Marathon-WM-Starter von London 2017, Valentin Pfeil aus Steyr, zum zweiten Mal nach 2014 den 27-Kilometer-Klassiker in Angriff nehmen. Mit Wilson Cheruiyot (Kenia) kommt der Zweite des Wachau-Halbmarathons 2017 (61:03 Minuten) als einer der Topfavoriten nach St. Wolfgang. Sein Landsmann Benard Kiplangat Bett, der 2016 in Prag eine Halbmarathon-Weltklassezeit von 60:36 Minuten lief, ist ähnlich stark einzuschätzen. Ein weiterer Sieganwärter ist Amos Kibiwot Kurgat (Kenia). Zum vierten Mal in Folge ist die Tschechin Tereza Zuzánková am Start. Mit den Rängen 4, 4, 2 (2014–2016) war sie jedes Mal im absoluten Spitzenfeld zu finden. Und dann wäre da noch Günther Weidlinger. Der Innviertler, viermal für Österreich bei Olympischen Spielen dabei, geht – wie er selbst betont – als "Hobbyläufer" erstmals über die 27-Kilometer-Distanz ins Rennen.

Die vergünstigte Internet-Voranmeldung ist, sofern das jeweilige Meldekontingent nicht bereits ausgeschöpft ist, für alle fünf Bewerbe bis spätestens Donnerstag unter www.wolfgangseelauf.at möglich. Dort finden Interessierte auch alle Startzeiten sowie Infos über die Kinderbewerbe am Samstag. (gs)

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Artikel 09. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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