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Bessere Öffi-Anbindung für Pendler aus Perg

Max Oberleitner, Bürgermeister und Pendlervertreter der Stadt Perg will auf die Pendlersituation der Perger aufmerksam machen.

Von Max Oberleitner, 10. April 2017 - 14:28 Uhr
Weg mit dem Stau!
Zehntausende Oberösterreicher stehen täglich auf der Fahrt nach Linz im Stau. Die OÖNachrichten wollen Stimme für diese Menschen sein. Schicken Sie uns Ihre Bilder aus dem Stau und Ihre Meinung. Wo sehen Sie Änderungsbedarf? Haben Sie Lösungsansätze? Mailen Sie uns: pendler@nachrichten.at

Unsere größten Probleme liegen darin, dass wir für den zentralen und östlichen Teil des Bezirkes zwar eine gut funktionierende Donauuferbahn haben, aber unsere Pendler sehr darunter leiden, dass die Gewerbegebiete in Urfahr, im Hafen oder Südwesten der Stadt Linz oder die UNI nur sehr schwer mit öffentlichen Verkehrsmittel erreicht werden können. Entlang der Straßenbahnachsen geht es zügig voran, aber die Randzonen der Stadt Linz sind sehr schwer erreichbar. So sind viele Perger PendlerInnen auf ihr Auto angewiesen und somit auch auf das Parkgelände des Urfahraner Marktes.

Mütter und Väter mit Sorgeverpflichtungen (die ihre Kinder in die Krabbelstube, in den Kindergarten oder zur Musikschule bringen bzw. von dort wieder abholen müssen) sowie Personen im Gastro-Bereich oder jene die länger arbeiten müssen (kurz nach 20.00 Uhr geht der letzte Zug zurück nach Perg etc.) werden künftig als Pendler von der Stadt Linz ohne wirkliche Alternativen zur Kasse gebeten. Als Pendlervertreter des Bezirkes Perg verurteile ich diese geplante Abzocke-Maßnahme. Den Perger Pendlern fehlen attraktive Park&Ride Anlagen rund um die Stadt Linz. Die kleinen Gemeinden St. Georgen/a.d.Gusen oder Steyregg können alleine keine Abhilfen für unsere Pendler schaffen. Hier braucht es große finanzkräftige Lösungen seitens des Landes - z.B. Ausbau der Summerauerbahn mit attraktiven Taktverkehr zwischen St. Georgen/a.d.Gusen, Pulgarn und Linz; bessere, schnellere und aufeinander abgestimmte Busverbindungen in die Gewerbezonen; nicht nur einen Knotenpunkt Bahnhof, sondern viele kleine Subzentren.

Es sollte auch gelingen, mehr Anreize für jene zu schaffen, die gelegentlich vom Auto auf das Öffi umsteigen wollen bzw. können - zum Beispiel mit vergünstigten Tickets für Teilzeitkräfte, die das Öffi nur ein bis Mal pro Woche nützen können. Ich finde es gut, dass die OÖN mit ihrer Berichterstattung auch den Pendlern mehr Gehör verschaffen.

 

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