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Eine Bad Ischlerin ist die neue Narzissenprinzessin

BAD AUSSEE, BAD ISCHL. Eine Großmutterparodie ebnete der 28-jährigen Sabrina Schober den Weg zum Titel – Sie ist damit die älteste Narzissenkönigin

Eine Bad Ischlerin ist die neue Narzissenprinzessin

Narzissenhoheiten: Lisa Niederauer aus Bad Ischl, Königin Sabrina Schober aus Deutsch Goritz und Marie-Theres Gewessler aus Bad Mitterndorf. Bild: (Schoiswohl)

Die wichtigste Wahl in der Steiermark ist geschlagen. Am Pfingstsonntag wurde die Südoststeirerin Sabrina Schober aus Deutsch Goritz zur Narzissenkönigin 2015 gekürt. Die 28-jährige Filialleiterin eines Reisebüros, die ihren Auftritt mit einer köstlichen Großmutterparodie begann, ist damit die bisher älteste Königin des Ausseerlandes. Möglich machte dies erst die Anhebung der Altersobergrenze von 25 auf 30 Jahre, erklärt Narzissenfest-Obmann Christian Seiringer.

Zu Schobers Narzissenprinzessinnen wurden die 23-jährige Grafikerin Lisa Niederauer aus Bad Ischl sowie die gebürtige Bad Mitterndorferin Marie-Theres Gewessler, eine 20-jährige Diplom-Gesundheits- und Krankenschwester, gewählt. Sie vertreten nun ein Jahr lang als Hoheiten das Ausseerland.

Bei der Wahl im vollbesetzten Kur- und Congresshaus Bad Aussee hatte sich das gekrönte Trio dank seiner Performance und Ausstrahlung rasch in die Favoritenstellung gebracht. Die zweite Oberösterreicherin, die gebürtige Vöcklabruckerin Michaela Hagmayr (27), schaffte es leider nicht auf den Thron.

Die Bad Ischlerin Lisa Niederauer war hingegen als letzte der zehn Kandidatinnen in den Bewerb gestartet und hatte mit einem „Cup-Song“ – dabei wird mit einem Kunststoffbecher der Takt zum Gesang geschlagen – überrascht. „Ich war schon als Kind mit meinen Eltern und meinem Lieblingsopa beim Narzissenfest und hab das immer total cool gefunden“, sagte die 23-Jährige nach ihrer Wahl, „ich war schon sehr nervös. Das ist jetzt aber eine riesige Erfahrung für mich und ich freue mich auf ein Superjahr, das vor mir liegt.“ Toll sei der Zusammenhalt unter allen Bewerberinnen gewesen. „Da hat es überhaupt kein Gezicke gegeben.“

Tipps hatte sich Niederauer übrigens schon vor der Wahl von den beiden letztjährigen Narzissenprinzessinnen Julia Pfanzeltner aus Steyr und Marlies Pilz aus Schenkenfelden geholt, die beide ihre Kronen nach einem Jahr wieder abgeben mussten. „Es war ein tolles Jahr mit 18 schönen Auftritten und unzähligen Erfahrungen“, sagte Pfanzeltner. Ihren ersten offiziellen Auftritt haben die neugewählten Narzissenhoheiten übrigens bereits gestern mit Bravour absolviert: in Bad Ischl bei der Landesgartenschau.
 

Infos zum Narzissenfest und dem Korso am kommenden Sonntag: www.narzissenfest.at

 

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Artikel Gerald Winterleitner aus Bad Aussee 26. Mai 2015 - 00:04 Uhr
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