Zwei Rohrbacher Teams bestehend aus Mensch und Hund stellten sich der anspruchsvollen Prüfung. Neben Sandra Auberger und Timo aus Rohrbach war auch Tina Rosenberger mit ihrem Hund Aaron aus Hofkirchen dabei. Beim Test stellten die Prüfer realistische Szenarien nach. So musste zuerst eine vorgegebene Fläche alleine abgesucht werden. Während die erste Prüfung noch bei Tageslicht stattfand wurde es im zweiten Durchgang dunkel: In der Nacht mussten die Teams einen zirka einen Kilometer langen Waldweg nach vermissten Personen abzusuchen. Teilweise sind die Vermissten in steilstem Gelände bis zu 30 Meter vom Weg entfernt im dichten Wald versteckt. Eine sichere Zusammenarbeit von Mensch und Tier ist bei diesem Test unumgänglich.
Für die beiden Hundeführerinnen aus Rohrbach war es nach jahrelangem wöchentlichen Training und vielen Übungswochenenden kein Problem: Sandra und Timo sowie Tina und Aaron bestanden den Einsatztest.
Jährliche TestsDamit bei Notfällen aber gewährleistet ist, dass nur bestens ausgebildete und vorbildlich arbeitende Teams in den Einsatz gehen, müssen die Rettungshunde und ihre Führer von der Rettungshundebrigade Oberösterreich jedes Jahr mindestens einen solchen Einsatztest bestehen.
Die Österreichische Rettungshundebrigade hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rettungshundeteams speziell zur Vermissten- und Verschüttetensuche auszubilden. Diese sind jederzeit unter der Notrufnummer 012 88 98 kostenlos bereit, vermisste Personen zu suchen. Mehr Infos gibt es auch im Internet unter www.oerhb-rohrbach-urfahr.at.
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