Enttäuscht über das Aus für den Windpark in Schenkenfelden ist Burghard Massante vom Wind- und Energieverbund Schaumburg: „Wir werden nun die Details des Masterplans abwarten und müssen uns dann neu orientieren. Alle Voraussetzungen, die die Raumordnung vorschreibt, erfüllen wir ja. Als wir mit den Planungen begonnen haben, war noch keine Rede von einem Zugvogelkorridor“, sagt er. Bis Ende der Woche will er sich Zeit nehmen, um sich weitere Schritte zu überlegen. Er zweifelt übrigens die Rechtsverbindlichkeit des Masterplans an. Genau diese Rechtsverbindlichkeit wollen die Mitglieder der Bürgerplattform „Energiezukunft SternGartl“ rund um Josef Enzenhofer aus Bad Leonfelden erreichen.
Reichl: „Unverständnis“
Auch dem Projekt „Freiwind“ in Windhaag und Leopoldschlag wird in dem Masterplan eigentlich eine Absage erteilt. Die Begründung ist für Andreas Reichl, der das Projekt umsetzten wollte, unverständlich. Denn diese lautet, genau dort, wo die Windräder gebaut werden sollen, sei ein Wildkorridor für Bär, Wolf und Luchs. „Abgesehen davon, dass dieser Wildkorridor noch vor wenigen Jahren einige Kilometer weiter nördlich eingezeichnet war und ob es diese Tiere im Mühlviertel überhaupt gibt – wer sagt denn, dass sie ein Problem mit Windrädern haben?“, so Reichl. Ganz aufgeben möchte er Freiwind noch nicht. „Jetzt muss man sich einmal ansehen, welchen rechtlichen Status dieser Masterplan hat, denn eingebunden wurden weder Gemeinden noch Betroffene“, übt Reichl harte Kritik an der Vorgehensweise: „Ich hätte eigentlich schon gerne in einem Rechtsstaat gelebt.“ Vonseiten des Umweltanwaltes, der mit der Erstellung des Masterplans betraut war, heißt es, die genauen Kriterien und Erklärungen würden noch nachgereicht. „Auf diese werde ich warten und dann wird man sehen, wie es weitergeht“, sagt Reichl: „Mein Eindruck ist allerdings schon, dass gewisse Kreise keine Windkraft wollen und deshalb wird jedes noch so absurde Argument genutzt.“ Sein zweites Projekt – der Ausbau des Windparks Sternwind in Vorderweißenbach – hat hingegen grünes Licht bekommen.
energie falsch ist wie manche es darstellen ...es muss ein mix genützt werden .. solar , bio, wind, wasser, etc...
wir sollten die vorteile des reichtum die uns die ganze welt kostenlos zu verfügung stellt nutzen ...
diese grosse windräder sind nicht mehr modern .. ich habe schon geschrieben dass es ganz neue und effizienteren modelle gibt ...
Ich wohne im nordöstlichen Weinviertel in der Gegend um Zistersdorf. Das war einmal eine wunderbare Landschaft: Sanfte Hügel mit Weingärten u. Felder so weit das Auge reicht. Wenn der letzte Traktor abends in der Scheune war, eine unglaubliche Stille und Ruhe, eine Land zum Seele baumeln.
Jetzt ist das Land von hunderten WKA verwüstet. Der Lärm, besonders bei wenig Wind (stimmt schon bei wenig wind) ist nächtens so laut, dass man nicht mehr bei offenem Fenster schlafen kann.
Diese ständige Drehung der Windflügel, die so groß sind, dass sie die Fläche eines Fußballfeldes umstreichen macht alles Leben in der Nähe unmöglich. Das Wild (bes. Reh u. Hirsch)hat die Gegend längst schon verlassen. In der Nacht blinken tausend rote Lampen am ganzen Horizont.
Und wofür das alles? Damit sich ein paar windige Firmen u. Großgrundbesitzer mit unseren Zuschlägen auf den Strom dumm u. dämlich verdienen. Jeder mit nur ein bißchen Hausverstand kann erkennen,dass sich da nur Fördergelder im Winde drehen.
werden von der Politik leider komplett verschaukelt.
Unser LH grinst von der Homepage der IG Windkraft heraus u. verkündet von dort, der oberste Lobbyist dieser Bande von Abzockern zu sein.
Auf der anderen Seite traut sich der wirtschaftsminister Mitterlehner nicht die Wahrheit zu sagen, die ihm die E-control via Ökostrombericht schwarz auf weiß präsentiert hat. Nämlich dass der Förderwahnsinn der Erneuerbaren eine klare Sackgasse ist. Sozusagen eine Umverteilungsmasche von unten nach oben.
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