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Freistädter Skilift bleibt auch heuer zu, Gespräche mit Investoren laufen

FREISTADT. Schon im vergangenen Winter blieb der Freistädter Skilift zugesperrt. Der Grund war mangelndes Kapital um dringend notwendige Reparaturen durchführen zu können. Auch für heuer sieht es schlecht aus.

Eine einmalige Förderung von 300.000 Euro bräuchte der Freistädter Lift, um wieder einsatzbereit zu sein. Außerdem wünschen sich die Vereinsmitglieder, die den Skilift betreiben, auch personelle Unterstützung. „Nur so wäre es möglich, den Nachtskilauf und die Skischulkurse ordentlich zu organisieren“, sagte Karl Christof, einer der Betreiber, schon im Vorjahr. An dieser wenig rosigen Lage hat sich wenig geändert. Von offizieller Stelle sind keine Mittel zu erwarten. „Wir stehen hinter dem Lift, aber finanziell kann die Stadtgemeinde nichts beitragen. Unser Spielraum ist eng, wir müssen uns auf die Kernaufgaben einer Gemeinde konzentrieren“, sagt Bürgermeister Christian Jachs.

Kooperationen möglich

Allerdings gibt es nun einen Lichtblick. „Wir sind in Verhandlung mit Investoren und wir werden alles tun, um diese auch zu einem positiven Abschluss zu bringen“, sagt Christof. Dass der Skilift aber heuer noch in Betrieb gehen kann, wird sich aber trotzdem nicht mehr ausgehen: „Dazu wird uns die Zeit zu knapp.“ Genaue Details zu den Investoren will Christof nicht verraten, die Gespräche würden aber sehr gut laufen, heißt es. „Diese Gespräche unterstützen wir. Mit Sponsoren wird sich auch der eine oder andere Fördertopf anzapfen lassen“, so der Bürgermeister.

Interesse an einer Zusammenarbeit hat man in Bad Leonfelden. „Wir können uns sehr gut vorstellen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, sagt Gerhard Zettler, einer der drei Geschäftsführer der Sternstein Sessellift GesmbH. Er denkt dabei vor allem an einen „Know-how-Transfer, wie wir das gemacht haben, um die Erweiterung in Zusammenarbeit der Gesellschafter und Banken auf die Beine zu stellen.“ So könne auch in Freistadt ein „aufgewertetes Kleinskigebiet“ entstehen, ist Zettler überzeugt: „Eine finanzielle Kooperation ist aber aus der momentanen Sicht kein Thema.“

Die 500 Meter lange Piste wird für Skirennen, Kinderskikurse, Trainings und Flutlicht-Skilauf genutzt. Ausgestattet ist das Mini-Skigebiet mit einem 35 Jahre alten Schlepplift, einer Flutlichtanlage und einer Beschneiungsanlage.

Kommentare
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Artikel 09. September 2010 - 00:04 Uhr
Von Barbara Eidenberger
Bild vergrößern Freistädter Skilift bleibt auch heuer zu, Gespräche mit Investoren laufen

300.000 Euro wären nötig, um den Lift wieder auf Vordermann zu bringen.  Bild: Fellhofer

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