Wenn am Samstag Mountainbiker durch das St. Georgener Ortsgebiet rasen und durch das Grenzgebiet Ober- und Niederösterreich strampeln, fällt auch die Entscheidung in der Top-Six-Serie 2010. Österreichs älteste Mountainbike-Rennserie geht beim Granitbeißer-Marathon in St. Georgen am Walde in ihr Finale. Diese sechs Rennen umfassende Serie vereint die anspruchsvollsten Strecken zwischen Stubaital und Wachau. Wer hier dabei ist, darf sich als Veranstalter mit Fug und Recht „Profi-Marathon“ nennen.
„Eine tolle Strecke!“ – das sagen nicht nur Bike-Profis sondern auch Hobby-Radfahrer über die große Schleife, die von St. Georgen am Walde ins benachbarte Waldviertel – dort ist auch in Bärnkopf eine Sprintwertung angesetzt – und wieder zurück führt. „Da schlägt das Herz eines jeden Bikers höher“, sagt Streckenchef Johann Hochstöger über die drei Routen, die am Samstag in Angriff genommen werden können. Die härteste ist der 96 Kilometer lange „Extreme“-Marathon mit 2960 Höhenmetern. Über die halbe Distanz führt der Granitbeißer „Medium“, der traditionell die meisten Starter anlockt. Zum Granitbeißer-Schnuppern eignet sich der Bewerb „Small“ mit einer Länge von 17,5 Kilometern. Seit Samstag hat Hochstöger die Strecke zur Besichtigung freigegeben. Die ersten Reaktionen der Athleten fielen geradezu euphorisch aus.
Die Starts für die drei Bewerbe finden gestaffelt ab 9 Uhr im Halbstundentakt statt. Der „Kid-Granit“ mit kurzen Cross-Country-Bewerben beschließt am Sonntag das Rennwochenende. Bereits am Samstag um 14 Uhr beginnt die Granitbeißer-Musikparty mit einem Auftritt der tschechischen Mädchenband „The Apples“. Am Abend rocken „Smash“ das Zielgelände.
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