Heftige Unwetter haben im Mai dieses Jahres die ungarische Gemeinde Dunaszentmiklos, die St. Nikola durch eine Partnerschaft eng verbunden ist, heimgesucht. Hangrutschungen haben mehrere Wohnobjekte schwer beschädigt. Häuser müssen zum Teil von Grund auf neu gebaut werden. Alleine die Schadenssumme an Gemeindeeigentum und geht in die Millionen. „Anders als bei uns gibt es in Ungarn aber keinen Katastrophenfonds, der rasch und unbürokratisch den Menschen hilft“, sagt St. Nikolas Bürgermeister Nikolaus Prinz.
Vereine zeigen Solidarität
Um hier einzuspringen, wurde auf Gemeindeebene eine Initiative ins Leben gerufen, der sich bereits mehrere Vereine und Organisationen angeschlossen haben. Unter anderem werden Erlöse aus Veranstaltungen in diesem Sommer für die Partnergemeinde gespendet. Auch das diesjährige Familienfest am 12. September stellt St. Nikola unter das Motto „Solidarität mit unserer Partnergemeinde“. Der Erlös des Festes sowie weitere Spendengelder wird an Bürgermeister Pal Pograny übergeben.
„Jetzt sind wir gefordert“
„Nach dem Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 hat St. Nikola viel Unterstützung erfahren. Nun sind wir gefordert, anderen zu helfen“, setzt Nikolaus Prinz auf den starken Zusammenhalt in seiner Gemeinde. Spenden können jederzeit entweder am Gemeindeamt abgegeben oder auf das Konto mit der Nummer 18700000840, BLZ 20320 und dem Kennwort „Niklo“ überwiesen werden.
Beim Familienfest beim neuen Gemeindezentrum werden neben der örtlichen Musikkapelle auch eine Musik- und eine Tanzgruppe aus Dunaszentmiklos/Niklo das Programm gestalten. Die Bäuerinnen bereiten eine Käseverkostung vor. Die ÖVP-Ortsgruppe St. Nikola kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste.
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