„18 Millionen Singles im deutschsprachigem Raum und kein Hotel für diese ständig wachsende Zielgruppe“, so begründete Werner Pürmayer vor drei Jahren den Schritt in ein eigenes Hotel für Singles zu investieren. Als Besitzer des Pärchenhotels Bergergut wollte er ein touristisches Angebot für Singles, Alleinreisende und Freundesgruppen schaffen. 17 Millionen Euro kostete es das Aviva auf die grüne Wiese zu stellen.
80 Prozent AuslastungSchon von Beginn an war es eine Herausforderung die Idee hinter dem Hotel zu transportieren. Oft wurde der Ausdruck Singlehotel falsch interpretiert und es war mühsam die gewünschten Auslastungszahlen zu erreichen. Nach kleinen Kurskorrekturen, bei denen man zwar dem Grundgedanken treu geblieben war, jedoch das Angebot für Seminargruppen verbesserte, ging es auch mit der Auslastung bergauf. Mit 80 Prozent Jahresauslastung hat sich nun auch der Erfolg eingestellt. Die Gäste kommen vor allem aus Österreich, Deutschland und der Schweiz – darunter viele Stammgäste. Gäste, die Ihren Urlaub nicht unter Paaren und Familien, sondern Urlaub unter Gleichgesinnten und vor allem kinderlos verbringen wollen. „Menschen können sich auf Facebook virtuell kennenlernen, im Aviva aber in Wirklichkeit“, sagt Christian Grünbart, Aviva-Hoteldirektor. Mittlerweile umfasst das Aviva-Team bereits 60 Mitarbeiter und ist somit im Oberen Mühlviertel bereits ein bedeutender Arbeitgeber geworden. Im Juli und August ist das Hotel in St. Stefan durchgehend ausgebucht gewesen und im vierten Jahr will man eine Jahresauslastung von 90 Prozent erreichen. Dies soll unter anderem mit dem Ausbau des Sport- und Aktivprogramms und der technischen Erweiterung erreicht werden.
hab ich mir das Aviva kurz nach der Eröffnung gemeinsam mit 3 Freundinnen angesehen. Das Hotel find ich spitze. Zimmer schön, Essen gut, Wellnessbereich auch sehr fein. Und das Personal war auch freundlich, Aussicht toll.
ABER... abends in der Bar meinten schon ein paar so St. Stefaner, dass sie hier wohl leichtes Spiel mit den Singlefrauen hätten. Ich weiß nicht, wie es jetzt ist, aber meiner Meinung nach sollten Einheimische keinen Zutritt haben. Die glauben ja wirklich sie könnten ins Hotel marschieren und schnell mal eine abschleppen. Unterstes Niveau.
Und das Hotel dürfte wohl auch das eine oder andere Mal von Herren (vielleicht auch Damen) als Seitensprungbörse genutzt werden. Das ist einer meiner Freundinnen passiert. Sie hat einen netten Herren dort kennengelernt, sich auch danach oft mit ihm getroffen, bis sie durch Zufall erfahren hat, dass er bereits in einer festen Beziehung ist. Auch ein No-Go finde ich.
wenn ich in ein Singlehotel fahre, dann ist doch meistens ein Interesse an Kennenlernen anderer Singles gegeben. Welchen Grund sonst gibt es nur Alleinreisenden offen zu halten?
zwischen Kennenlernen und Abschleppen. Aber wenn es offensichtlich ist, dass sich ortsansässige junge Männer einen Spaß daraus machen, in ein Hotel voll von Singels (vorwiegend eben Frauen) zu fahren, mit der Absicht nur schnell eine zu knallen, weil "die werdens ja Not haben"? Andere Singles kennenlernen, ja das ist der Sinn, aber nicht von Bauernproleten angegraben zu werden. (Sorry, mein damit wirklich nur die Männer, die damals im Hotel waren.)
Erneut zwei Fälle von Neffentrick in Oberösterreich
Schuldsprüche für alle Angeklagten im Kärntner Hypo-Prozess
Erstes Monte Carlo-Training abgebrochen
Zehn oberösterreichische Bezirksgerichte werden geschlossen
Tot geglaubte Jazz-Legende arbeitet am Comeback