Die Beständigkeit, mit der in Waldhausen seit 1976 Jahr für Jahr an der Organisation der Messe gearbeitet wird, sucht ihresgleichen. Jahr für Jahr arbeitet das Messe-Team wochen- und monatelang daran, dass die Messe an ihrem Traditionstermin Mitte August stattfinden kann. Und das durchwegs ehrenamtlich: „Der Verein Grenzland Strudengau, der diese Messe ausrichtet, besteht ausschließlich aus freiwilligen Helfern. Da ist die Organisation schon eine große Herausforderung“, sagt Messeobmann Walter Aigner. Aber gerade diese Ehrenamtlichkeit hat eine tiefe Verwurzelung der Messe in der Region zur Folge. Die Besucherzahlen sind mit rund 10.000 Personen seit Jahren konstant.
Bundesländer-Wettkampf
Heuer präsentiert sich die Messe mehr denn je als Treffpunkt der Regionen: Mühlviertler, Mostviertler und Waldviertler geben sich ein Stelldichein. Anlässlich der gerade laufenden Ausstellung „Donau. Fluch&Segen“ wird die gute Nachbarschaft zum südlichen Donauufer besonders herausgestrichen. Dazu findet am Samstag ab 12 Uhr ein Freundschaftstreffen statt. „Bei diesem Treffen wird gemütlich geplaudert und es werden auch Nägel mit Köpfen gemacht“, sagt Manfred Hinterdorfer, der dieses Treffen organisiert. Das mit den Nägeln meint Hinterdorfer durchaus ernst: Politiker und Honoratioren aus den LEADER-Partnerregionen sind nämlich aufgefordert, beim „Nägeleinschlagen“ und noch einigen anderen sportlich-lustigen Wettkämpfen ihre Kräfte zu messen.
Ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Messe ist die Durchführung des Landesbewerbes für Sanitätshilfe, bei dem ebenfalls am Samstag 30 Sanitäter-Teams aus ganz Österreich ihr Können demonstrieren werden.
Sehen lassen kann sich heuer auch das Star-Aufgebot auf der Volksfest-Bühne: Hier werden „Die Edlseer“, „Die Mayrhofner“ sowie „Nella Martinelli“ am Samstag ab 21 Uhr ein Feuerwerk der guten Laune zünden.
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