Trauriger Spitzenreiter ist die B3 Donau Straße im Gewerbegebiet Mauthausen. 17 Unfälle passierten dort in den vergangenen drei Jahren. Erste Maßnahmen wurden nun gesetzt: eine Abbiegespur mit Fahrbahnteiler, eine Querungshilfe und eine 70-km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung. Eine weitere Gefahrenstelle ist auf der kurvenreichen L587 Ebenhoch Straße zwischen Hofkirchen und Niederranna. Auf einer Strecke von drei Kilometern kam es dort innerhalb von drei Jahren zu 13 Unfällen. Für diesen Abschnitt wurde nun eine 50-km/h-Beschränkung vorgeschlagen. Zwölf Unfälle in drei Jahren ist die Bilanz auf der B127 Rohrbacher Straße im Gemeindegebiet Ottensheim. An der Kreuzung mit der B131 krachte es besonders oft. Für die Linksabbieger aus Linz kommend wird eine verbesserte und eigenständige Ampelschaltung mit neuer Anlage aktuell installiert.
Im Bezirk Freistadt gibt es entlang der B310 Mühlviertler Straße zwei Unfallhäufungsstellen. Zum einen an der Kreuzung mit der B124, wo in drei Jahren acht Unfälle passierten. Dort wird der Kreuzungsbereich durch den Bau der S10 ohnehin neu gestaltet und wird damit auch als Knotenpunkt wegfallen. Die Verkehrsverlagerung durch die S10 soll sich auch auf den zweiten Häufungspunkt im Süden von Freistadt auswirken. Dort ereigneten sich im Bereich von Güterweg-Kreuzungen in drei Jahren fünf Unfälle.
Ein Linksabbiegestreifen wird an der B127 in Kleinzell gebaut, um die Zahl der Unfälle zu verringern. Ein Kreisverkehr soll die Gefahrenstelle Aschacher Straße in Feldkirchen entschärfen. Auf der B38 in Rohrbach sind ein Beschleunigungsstreifen an der Kreuzung mit der L588 und ein Kreisverkehr an der Kreuzung mit der B127 geplant, um weitere Unfälle zu verhindern. (eiba)
Kinder-Nachrichten: Die ganze Welt für unsere jungen Leser
Ein Drittel der Amag steht zum Verkauf: Raiffeisen und B&C als Interessenten?
Auch bei minus 14 Grad ist die kurze Hose Pflicht
„Der Freitag des Zorns“: Gewaltausbruch in Kairo