Hofkirchens Bürgermeister Martin Raab traute seinen Augen kaum, als er heuer zum ersten Mal die Burgruine Falkenstein betrat: „Seit dem Vorjahr bemühen wir uns, die alten und historisch äußerst bedeutenden Gemäuer zu bewahren. Der vergangene Winter hat aber der Burg richtig zugesetzt.“ Substanziell wichtige Bauteile der Burg sind unmittelbar vom Einsturz bedroht. „Die Marktgemeinde und der Ruinen-Erhaltungsverein Hofkirchen können aus eigener Kraft die Burg nicht mehr vor dem Einsturz retten“, sagt Raab. Das Engagement der öffentlichen Hand alleine werde nicht mehr genügen. Auch die Menschen in der Region seien angesichts der dramatischen Lage gefordert. Raab formuliert den klaren Auftrag: „Falkenstein darf nicht zusammenbrechen. Wir müssen unserer Gesellschaft und unseren Nachkommen diesen letzten Originalbaustein unserer Besiedlungsgeschichte bewahren.“
Heute sollen weitere Details eines Lokalaugenscheins auf der Burgruine Falkenstein – der Wiege des Oberen Mühlviertels – bekannt gegeben werden.
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