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Ungar schickte Höller von der Bahn, der Champ fordert härtere Regeln

GREINBACH. Eine unliebsame Begegnung mit seinem „Lieblingsgegner“ Zoltan Harsanyi aus Ungarn bedeutete für den Rallycrosser Alois Höller einen enttäuschenden sechsten Endrang.

„Der Harsanyi ist nicht ganz dicht, immer wieder schießt er mich ab“, war Höller unmittelbar nach dem Rennen stocksauer. Der Ungar hatte ihn unmittelbar nach dem Start des entscheidenden A-Finales zuerst in den Österreicher Jürgen Stoitzner und dann in die Reifenstapel geschickt. „Ich war nur mehr Passagier – auf einmal hat es einen Schlag getan und ich lag schon draußen“, sagte der Mühlviertler. Durch ein abgebrochenes Rad war an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken, Höller blieb damit nur der sechste End- rang.

„Ein Platz auf dem Podium wäre locker drinnen gewesen, wir waren in den Vorläufen immer vorne mit dabei“, sagt der Routinier. Doppelt sauer war der Ford-Pilot, da ihn Harsanyi bereits zum wiederholten Male von der Bahn schickte. „Im letzten Jahr hatte ich durch ihn einen schweren Schaden, einmal habe ich mich durch seine unfaire Fahrweise fast überschlagen. Ich bin selbst kein Kind von Traurigkeit – aber was der Ungar abliefert, ist nicht mehr normal“, sagte Höller – und verlangt eine härtere Auslegung der Regeln: „Blechkontakt ist beim Rallycross normal. Wenn es aber nur mehr darum geht, den anderen von der Bahn zu befördern, sollte die Rennleitung eingreifen“, fordert die vielfache Champion.

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Artikel 22. Mai 2009 - 00:04 Uhr
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Alois Höller musste sich mit Rang sechs begnügen. (Freistätter) 

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