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Zukunftsforum Windhaag erhält Demokratiepreis für Engagement

WINDHAAG/FREISTADT. Seit 2008 setzen sich in Windhaag junge Menschen mit politischen Themen auseinander.

Im österreichischen Parlament wurde das Zukunftsforum Windhaag am Freitag mit dem Demokratiepreis der Margaretha Lupac Stiftung ausgezeichnet. Der Preis wurde durch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer verliehen. „Jugend – Macht – Demokratie“ lautete das Motto des Zukunftsforums 2011 für die prämierte Workshopreihe und das Symposium.

„Auch wenn das Unwort Politikverdrossenheit weit verbreitet ist, so wissen wir, dass unsere Jugend nicht politikverdrossen ist, sondern vielmehr oft desillusioniert ist von unserer Politik und mit so manchen verkrusteten Politikstrukturen nicht viel anzufangen weiß“, ist Bettina Hellein vom Zukunftsforum überzeugt: „Aus diesem Grund ist es uns auch so wichtig, die Jugend und Politik zusammenzubringen, und so gemeinsam unsere Demokratie weiterzuentwickeln.“

Für die Jury war das zukunftsweisende Engagement ausschlaggebend für die Zuerkennung des Preises. Das heurige Symposium von 10. bis 11. Mai in Windhaag steht ganz im Sinne der direkten Demokratie.

30 junge Menschen und 30 Vertreter aus Politik und Wirtschaft werden erstmals zwei Tage lang gemeinsam die Herausforderungen einer zukunftsfähigen Entwicklung diskutieren. Damit soll gemeinsam das Bewusstsein geschärft werden und die respektvolle Zusammenarbeit erlernt werden. Ziel ist es, konkrete Handlungsschritte und Projekte zu erarbeiten. Die Schwerpunkte werden bei folgenden Themen liegen: Energie und Kostengerechtigkeit, Wirtschaftskrise und Neue Arbeit-Neue Kultur, Ernährung und Regionalität sowie Demokratie und Jugendbeteiligung.

Die Jugendplattform und Jugendinitiative „Zukunftsforum Windhaag“ ermöglicht jungen Menschen seit 2008 die aktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen.

 

Zukunftsforum Windhaag

Beginn: Seit 2008 wird das zweitägige Zukunftsforum in Windhaag veranstaltet. Jedes Jahr gibt es ein Schwerpunktthema. Heuer ist dies die direkte Demokratie.

Ablauf: 30 junge Menschen und 30 Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutieren miteinander das Schwerpunktthema und die sich daran anschließenden Themenblöcke. Bei einer Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse präsentiert.
Ziel: Den jungen Menschen geht es um eine lebenswerte Zukunft – im globalen, wie im lokalen Kontext. Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlich und politisch relevanten Themen lernen die Jugendlichen auch die verschiedenen Mittel der politischen Kommunikation kennen. Dabei geht es um Dialog, Werkzeuge der Demokratie, Mitbestimmung, Training in Toleranz, Kommunikation, Kooperation sowie Kreativ- und Moderationstechniken.

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Artikel OÖN 23. Januar 2013 - 00:04 Uhr
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