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Warum Veronika Leonhartsberger Baumgartenbergs Klosterhof wachküsst

BAUMGARTENBERG. Fünf Jahre stand das Traditionsgasthaus im Machland leer. Jetzt wird wieder aufgekocht.

Warum Veronika Leonhartsberger Baumgartenbergs Klosterhof wachküsst

Wirtin Veronika Leonhartsberger (re.) und Barbara Fraundorfer vor dem Baumgartenberger Klosterhof Bild: lebe

"Wir sind in der Zielgeraden. Meine To-do-Liste wird von Tag zu Tag kürzer", sagt Veronika Leonhartsberger beim Rundgang durch den Klosterhof im Ortskern von Baumgartenberg. Seit Wochen wird in dem Traditionsgasthaus emsig gearbeitet: An der Einrichtung, der Technik und vielem mehr. Und es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neugierige Baumgartenberger ihre Nase bei der Tür herein stecken, um nachzufragen, wann es denn losgehe mit dem Neustart des Klosterhofs.

Eine Frage, die die Wirtin gerne beantworten würde: "Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu klären. Sobald wir so weit sind, werde ich das auf unserer Facebook-Seite verkünden." Tatsache ist, dass sich die Nachricht von der Wiederbelebung des Klosterhofs in Windeseile verbreitet hat. "Man spürt es: Die Baumgartenberger freuen sich riesig auf die Eröffnung", sagt Leonhartsberger.

Seit 13 Jahren lebt die sechsfache Mutter – ihre Kinder sind zwischen sechs und 30 Jahre alt – im Machland. Die Koch-Ausbildung absolvierte sie in einer Seniorenresidenz in Wien. Danach organisierte sie Caterings und half ihrem Mann beim Aufbau seiner Baufirma. "Die Firma steht jetzt auf festen Beinen. Da braucht mich mein Mann nicht mehr. Also hatte ich Zeit, nach etwas Neuem Ausschau zu halten. Da wurde der Wunsch, wieder in die Gastronomie zu gehen, immer stärker", sagt Leonhartsberger. Obwohl sie in Baumgartenberg lebt, hatte sie den Klosterhof anfangs gar nicht in ihrem Blickfeld: "Ich dachte zunächst an etwas Kleineres. Dann hat mich der Reiz dieses Hauses nicht mehr losgelassen."

Was sie mit dem Gasthaus erreichen will, steht für Leonhartsberger fest: "Ein Gasthaus mit bodenständiger, ehrlicher Küche. Ein selbstgemachter Knödel, ein guter Krautsalat, Zwiebelrostbraten oder auch einmal ein Blunzngröstl – das sind Dinge, für die ich stehen möchte." Frische Zutaten sind eine Selbstverständlichkeit, denn "es gibt nichts Furchtbareres als einen Erdäpfelsalat aus der Dose." Und: Der Service am Gast wird groß geschrieben.

Startklar ist neben der Chefin auch das Personal: Barbara Fraundorfer hat den Wechsel von der Baufirma zum Gasthaus mitgemacht und wird im Service anpacken. "Außerdem habe ich in meiner Familie drei ausgebildete Köche und die erwachsenen Töchter haben auch schon angekündigt, mitzuhelfen." Neben Küche zu Mittag und am Abend soll es auch Frühstücksangebote geben. Und vorerst keinen Ruhetag: "Zumindest in den ersten Monaten will ich durchgehend offen haben. Dann wird sich zeigen, welcher Tag sich für einen Sperrtag anbietet."

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Artikel Bernhard Leitner 07. März 2018 - 02:15 Uhr
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