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Vereinsförderung in Freistadt geht zurück an den Start

FREISTADT. Kriterienkatalog kommt nach Wiederstand der Opposition nicht in den Gemeinderat.

Knapp 40 Punkte umfasst die Tagesordnung für die am kommenden Montag angesetzte Sitzung des Freistädter Gemeinderates. Nicht darauf zu finden: Die Neufassung von Förderrichtlinien für Freistädter Vereine. Diese hatte nach einem unglücklich formulierten Brief von Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer und Stadtrat Clemens Poißl (VP) an die hiesigen Vereine viel Aufregung in der Stadt verursacht – Stichwort: Beteiligung am Wochenmarkt als Kriterium für Vereinsförderungen.

Ausschüsse sollen beraten

Nachdem sich der Finanzausschuss mit den von Paruta-Teufer angekündigten Ergänzungen der Förderrichtlinien beschäftigt hatte, stieß die Vorlage im Stadtrat auf massiven Widerstand. Die Folge: Die Stadtchefin trat – offenbar auch auf Anraten ihrer Parteikollegen – den geordneten Rückzug an. Das vorgelegte Modell wurde zurück an die Ausschüsse verwiesen. Dort soll der Kriterienkatalog für die künftige Vereinsförderung der Stadt Freistadt gänzlich neu aufgerollt werden.

Für die Rathaus-Opposition ist das ein gangbarer Weg, die festgefahrenen Positionen aufzubrechen. "Wir haben beim vorgelegten Entwurf ganz klar unsere Ablehnung zum Ausdruck gebracht. Man muss das Thema völlig anders angehen", sagte SP-Vizebürgermeister Christian Gratzl gestern auf Anfrage der Mühlviertler Nachrichten. Will heißen: Mit einer positiv formulierten Einladung an die Vereine, sich an Veranstaltungen der Stadt zu beteiligen, wäre sicher eine entsprechende Bereitschaft gegeben. Dies könne die Stadt dann auch finanziell honorieren, so Gratzl.

Ähnlich die Position von WIFF-Fraktionssprecher Rainer Widmann: "Wir können über ein Bonus-Modell für unsere Vereine sprechen. Aber bevor es so weit ist, muss der jetzige Vorschlag gründlich überarbeitet werden." Dann könne man in einer der nächsten Sitzungen des Gemeinderates darüber abstimmen.

Bürgermeisterin Paruta-Teufer war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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Artikel Bernhard Leitner 13. März 2018 - 01:04 Uhr
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