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Stau als negativer Wirtschaftsfaktor: "Das kostet uns viel Geld"

MÜHLVIERTEL. Die Wirtschaft fordert die Errichtung von Rechtsabbiegern zur Stauvermeidung.

Stau als negativer Wirtschaftsfaktor: "Das kostet uns ganz schön viel Geld"

Gebündelte Kräfte auf www.gegen-den-stau.at. Bild: Weihbold

Gegen den Stau formieren sich nicht nur die Pendler des Mühlviertels, sondern auch die Wirtschaft: "Unser Hauptantrieb ist nicht, dass die Arbeitskräfte aus dem Mühlviertel noch schneller bei den Arbeitsplätzen in Linz sind, sondern dass der Stau wirtschaftlich einfach eine Stange Geld kostet", bringt es der Urfahraner Wirtschaftsbund- und Wirtschaftskammer-Obmann Reinhard Stadler auf den Punkt. Man erhofft sich vor allem auch von den Unternehmern gute Ideen zur Stauvermeidung.

Zusätzliche Abbiegespuren

Eine Forderung, die ganz konkret erhoben wird, ist die Schaffung von Rechtsabbieger-Spuren, und zwar von Linz kommend zwischen Puchenau und Rottenegg. "Wir haben uns das im Detail angesehen und der Stau, der am Abend entsteht, rührt sehr oft von Rechtsabbiegern her, die oft bis zum Stillstand abbremsen müssen", sagt Rohrbachs WKO- und WB-Bezirkschef Herbert Mairhofer. Denn grundsätzlich sei der Stau am Abend ebenso ärgerlich beziehungsweise unwirtschaftlich wie jener am Morgen. Zusätzlich könne die Schaffung von Rechtsabbieger-Streifen auch das Gefahrenpotenzial enorm verringern. Stadler ergänzt: "Natürlich muss man auch die Ampelschaltungen im Bereich Ottensheim noch einmal genau ansehen. Man hat den Eindruck, dass diese nicht optimal geregelt ist."

Von den Wirtschaftstreibenden, die ebenfalls tagtäglich unter dem Stau leiden, versprechen sich Mairhofer und Stadler auch neue und kreative Ideen. Vorstellbar sei vieles: "Man könnte zum Beispiel darüber nachdenken, ob es sinnvoll wäre, die Beginnzeiten der Schulen zu staffeln, um einfach die Spitzen am Morgen zu entschärfen", denkt Stadler nach. Natürlich müsse man solche Ideen in breiterem Rahmen diskutieren. "Uns ist schon bewusst, dass nicht alles auf einmal geht, aber die Verantworlichen sollen wissen, dass wir das Thema ernst nehmen. Wir wissen, dass die Eisenbahnbrücke nicht in eineinhalb Jahren stehen kann, aber fünf Jahre muss es auch nicht unbedingt dauern", sagt der Urfahraner Wirtschafts-vertreter. (fell)

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Artikel 07. Dezember 2016 - 03:33 Uhr
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