Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 19. April 2018, 21:41 Uhr

Linz: 21°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 19. April 2018, 21:41 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Mühlviertel

Stau als negativer Wirtschaftsfaktor: "Das kostet uns viel Geld"

MÜHLVIERTEL. Die Wirtschaft fordert die Errichtung von Rechtsabbiegern zur Stauvermeidung.

Stau als negativer Wirtschaftsfaktor: "Das kostet uns ganz schön viel Geld"

Gebündelte Kräfte auf www.gegen-den-stau.at. Bild: Weihbold

Gegen den Stau formieren sich nicht nur die Pendler des Mühlviertels, sondern auch die Wirtschaft: "Unser Hauptantrieb ist nicht, dass die Arbeitskräfte aus dem Mühlviertel noch schneller bei den Arbeitsplätzen in Linz sind, sondern dass der Stau wirtschaftlich einfach eine Stange Geld kostet", bringt es der Urfahraner Wirtschaftsbund- und Wirtschaftskammer-Obmann Reinhard Stadler auf den Punkt. Man erhofft sich vor allem auch von den Unternehmern gute Ideen zur Stauvermeidung.

Zusätzliche Abbiegespuren

Eine Forderung, die ganz konkret erhoben wird, ist die Schaffung von Rechtsabbieger-Spuren, und zwar von Linz kommend zwischen Puchenau und Rottenegg. "Wir haben uns das im Detail angesehen und der Stau, der am Abend entsteht, rührt sehr oft von Rechtsabbiegern her, die oft bis zum Stillstand abbremsen müssen", sagt Rohrbachs WKO- und WB-Bezirkschef Herbert Mairhofer. Denn grundsätzlich sei der Stau am Abend ebenso ärgerlich beziehungsweise unwirtschaftlich wie jener am Morgen. Zusätzlich könne die Schaffung von Rechtsabbieger-Streifen auch das Gefahrenpotenzial enorm verringern. Stadler ergänzt: "Natürlich muss man auch die Ampelschaltungen im Bereich Ottensheim noch einmal genau ansehen. Man hat den Eindruck, dass diese nicht optimal geregelt ist."

Von den Wirtschaftstreibenden, die ebenfalls tagtäglich unter dem Stau leiden, versprechen sich Mairhofer und Stadler auch neue und kreative Ideen. Vorstellbar sei vieles: "Man könnte zum Beispiel darüber nachdenken, ob es sinnvoll wäre, die Beginnzeiten der Schulen zu staffeln, um einfach die Spitzen am Morgen zu entschärfen", denkt Stadler nach. Natürlich müsse man solche Ideen in breiterem Rahmen diskutieren. "Uns ist schon bewusst, dass nicht alles auf einmal geht, aber die Verantworlichen sollen wissen, dass wir das Thema ernst nehmen. Wir wissen, dass die Eisenbahnbrücke nicht in eineinhalb Jahren stehen kann, aber fünf Jahre muss es auch nicht unbedingt dauern", sagt der Urfahraner Wirtschafts-vertreter. (fell)

Kommentare anzeigen »
Artikel 07. Dezember 2016 - 03:33 Uhr
Mehr Mühlviertel

Sozialplattform macht weiter: „Wir sind notwendiger denn je!“

FREISTADT. Nach der „Lichterkette für Kultur und Menschlichkeit“ vom vergangenen Dezember ...

Verbessertes Stromnetz für 30.000 Bewohner im Bezirk Freistadt

RAINBACH IM MÜHLKREIS. 13,6 Millionen Euro investierte die Linz AG in ein neues Umspannwerk im ...

Pia Neundlinger übernimmt die Leitung der Kinderstation am LKH Rohrbach 

Das Landes-Krankenhaus Rohrbach hat eine neue Leiterin der Kinderstation.

Josef Priglinger setzt mit Liften aus dem Mühlviertel zum Sprung nach China an

NEUFELDEN. Für Biohort fehle in China der Markt, Ascendor-Lifte könnte man exportieren

Von Harmonien, Hits und viel Humor: Dieses Konzertjahr wird ein Hammer

KEFERMARKT / MICHELDORF. Oldies Swing & Gospel Singers: Die Gewinner des OÖN-Publikumspreises "Best of ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!