Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 25. April 2018, 00:54 Uhr

Linz: 14°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 25. April 2018, 00:54 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Mühlviertel

St. Stefan will Wirt erhalten und Nahversorger schaffen

SANKT STEFAN. Ein Arcus-Projekt zur Nahversorgung könnte die Rettung für das Kaufgeschäft sein.

St. Stefan will den Wirt erhalten und wieder einen Nahversorger schaffen

St. Stefan am Walde will in der Nahversorgung seiner Bürger neue Wege gehen. Bild: Gemeinde

Wie es mit der Nahversorgung im Ort weitergehen könnte, darüber machten sich die St. Steffinger Gedanken. Anlass dafür war, dass im Mai 2017 das Kaufgeschäft seine Pforten geschlossen hat. Die allgemeine Situation könnte auch das Dorfwirtshaus in Bedrängnis bringen. In einer Bevölkerungsbefragung haben die Gemeindebürger ihre Vorstellungen einer funktionierenden Nahversorgung zu Papier gebracht. Gemeinsam mit Arcus wurde ein Konzept entwickelt, in St. Stefan wieder einen Nahversorger anzusiedeln. Auch das Dorfwirtshaus möchte, durch die in der Befragung gewonnenen Erkenntnisse, mit noch mehr Regionalität und Qualität Gäste anlocken.

Wichtig: Wirt und Geschäft

Aus der im Herbst 2017 durchgeführten Befragung ist hervorgegangen, dass für mehr als 88 Prozent der Befragten ein Nahversorger in St. Stefan sehr wichtig oder wichtig ist. Das Dorfwirtshaus ist gar 95 Prozent der Befragten wichtig oder sehr wichtig. Das "Geschäft" sollte auch Vorbestellung und Hauszustellung anbieten und auch am Samstagvormittag geöffnet haben. Als neue Möglichkeit wünschen sich mehrere Befragungsteilnehmer auch außerhalb der Öffnungszeiten – entweder mit eigener Zutrittskarte oder bei Automaten – einkaufen zu können. Ob es jedoch zu einer Wiederbelebung des Geschäftes kommen wird, hängt noch von einigen Faktoren ab. Das vorgelegte Konzept findet grundsätzlich die Zustimmung der zuständigen Fachabteilung des Landes. Eine Entscheidung soll noch im ersten Quartal 2018 fallen. Im Dorfwirtshaus sind den Gästen in erster Linie gutes Essen, gemütliche Atmosphäre und Freundlichkeit sehr wichtig. Besonderer Wert wird auf frische Produkte, die so gut wie möglich aus der Region kommen sollen, gelegt. In der Speisekarte muss Qualität vor Quantität gehen und die Zutaten sollten in erster Linie frisch sein und der jeweiligen Saison entsprechen. Moderate Preise und das Angebot eines Menüs am Sonntagmittag sind vielen ebenso wichtig. Erfreut über die Umfrageergebnisse zeigt sich Dorfwirt Willi Mayr. Einerseits sieht er sich in seinen Bemühungen bestätigt. Andererseits weiß er jetzt, wo er den Hebel ansetzen muss, um sein – eigentlich erfolgreiches – Konzept zu verbessern. Ein bisschen Kopfschmerzen bereitet ihm der Wunsch nach einem Café. Die Mehlspeisen des Juniorchefs sind weit über die Grenzen St. Stefans hinaus bekannt, ein eigenes Kaffeehaus kann er sich aber in St. Stefan nicht vorstellen. Eine Möglichkeit wäre eventuell, am Samstagvormittag ein spezielles Angebot für Kaffeehaus-Fans zu etablieren.

Kommentare anzeigen »
Artikel 03. Januar 2018 - 05:11 Uhr
Mehr Mühlviertel

Konstantin Wecker kommt wieder

SANKT MARTIN. Nach seinem ersten Konzert in St. Martin hat der Musiker wieder zugesagt.

Angeschlagenes Green Belt Center startet am Sonntag in neue Saison

WINDHAAG BEI FREISTADT. Sonderausstellung gewährt Einblicke in die Bedeutung des Klimas für den Menschen.

Zeitung hautnah in der NMS Waldhausen

WALDHAUSEN. OÖN-Redakteur Bernhard Leitner gab den vierten Klassen der NMS Waldhausen Einblicke in den ...

Mühlviertel unter Starkstrom: mögliche Trassen für 110-kV-Leitung präsentiert

Die Versorgungssicherheit soll mit dem Lückenschluss des Stromnetzes steigen

Breitband-Netz in Perg: Der große Unterschied zwischen Schein und Sein

PERG. Netztest-Initiative der Jungen Wirtschaft zeigte die Tücken der Internet-Versorgung auf.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!