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Schreiben statt twittern: Mauthausen und die Rückkehr der Ansichtskarte

MAUTHAUSEN. Touristiker verschenken heuer Ansichtskarten an Urlauber für Grüße in die Heimat

Vor allem Rad- und Kreuzfahrttouristen machen in Mauthausen am Ufer der Donau Station. Bild: lebe

Der Alltag wird zusehends digital. Auch der Urlaub macht da keine Ausnahme: Buchung über das Internet, und Grüße an die Lieben daheim werden über Instagram oder Facebook übermittelt. Um hier einen erfrischenden Kontrapunkt zu setzen, wagt der Tourismusverband Mauthausen einen Schritt zurück in die analoge Welt. „Wir werden ab heuer an unsere Besucher Ansichtskarten von Mauthausen verschenken. Damit möchten wir bewirken, dass die Menschen bei ihrem Aufenthalt in Mauthausen einen Urlaubsgruß per Briefpost in ihre Heimat senden“, sagt Anita Peterseil zu ihrem Projekt, das sie gemeinsam mit Mauthausener Fotokünstlern realisiert hat. Diese Kooperation stellt sicher, dass nicht nur typische Postkartenmotive in Umlauf kommen, sondern Ansichten mit Tiefgang.

Neue Partnerschaften

Vorgestellt wurde die Initiative bei der diesjährigen Vollversammlung des Tourismusverbands Mauthausen. Aller Voraussicht nach war es die letzte dieser Art. Denn mit dem neuen Tourismusgesetz liegt der Schwerpunkt auf größeren Einheiten, in die dann auch Mauthausen eingebettet sein wird. Für die Arbeit vor Ort soll sich aber im Wesentlichen nicht viel verändern, versprachen die Verantwortlichen ihren Mitgliedern. Offen ist, ob sich Mauthausen der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich oder dem Zusammenschluss Enns-St. Florian–Asten-Ansfelden zuwenden wird.

Wie die Entscheidung des Vorstands auch ausfallen wird: Touristisch wird Mauthausen so oder so künftig noch stärker in Erscheinung treten. „Mit Umbauten bei einigen Mauthausener Gastronomiebetrieben werden wir die Bettenkapazität Mitte des Jahres von 147 auf 254 Betten erhöhen können“, sagt der Tourismus-Vorsitzende Gottfried Kraft. Für ihr Bemühen um das Wohl der Gäste bedankte sich Kraft mit einer Ehrenurkunde bei den Betrieben Donauhof Schöllbauer, Hotel-Restaurant zum Donaueck, Gasthof Maly und Zimmer-Wegschaider.

Groß war bei den Touristikern auch die Freude über die frisch aus der Druckerei angelieferte Info-Broschüre über die Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St. Georgen. „Mit diesem Informationsangebot bieten wir den Besuchern der Bewusstseinsregion eine Orientierungshilfe und unterstreichen die Bedeutung dieser drei Orte an der Donau“, sagt die Geschäftsführerin der Bewusstseinsregion, Andrea Wahl.

Enorme Steigerungen bei den Museumsbesuchen und den Ortsrundgängen präsentierte der Obmann des Heimat- und Museumsvereins Mauthausen, Karl-Heinz Sigl: „Der weihnachtliche Märchenzauber für Kinder im Schloss Pragstein und die Kripperl-Roas mit 13 wertvollen Weihnachtskrippen haben ein fulminantes Echo weit über die Gemeindegrenzen hinaus hervorgerufen.“

 

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Artikel 07. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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