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Park-and-ride-Anlagen rund um Linz brauchen klaren Finanzierungsplan

LINZ. Grüner Antrag wird heute im Verkehrsausschuss des Landes diskutiert.

Park-and-ride-Anlagen rund um Linz brauchen klaren Finanzierungsplan

Gefragt sind Wege aus dem täglichen Stau im Zentralraum in Linz. Park-and-ride-Anlagen wären eine Variante für Umsteiger. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Will man die Verkehrsproblematik im Zentralraum in den Griff bekommen, dann braucht es nicht nur die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte, sondern auch einen klaren Plan zur Umsetzung und Finanzierung von Projekten.

Einen solchen Plan fordert heute Severin Mayr (Grüne) im Verkehrsausschuss des Landes. Zur Diskussion gestellt wird der immer wieder von vielen Seiten geforderte Ausbau von Park-and-ride-Anlagen an den wichtigen Pendler-Einfahrtsrouten nach Linz.

Nur mit einem möglichst exakten Plan der Finanzierung der vielfach vorhandenen Projekte gebe es die Möglichkeit, dass es zu einer zeitnahen Umsetzung komme, argumentiert Mayr.

Der Verkehrssprecher der Grünen will damit auch alle Beteiligten ins Boot holen. Ziel müsse sein, ein "Finanzierungsmodell zu erarbeiten, das alle Stakeholder wie Gemeinden, Land, ÖBB und andere Verkehrsunternehmen in die Verantwortung einbezieht, um eine gerechte Verteilung des finanziellen Aufwands sicherzustellen", heißt es in dem Antrag.

Nach den Erfahrungen der montäglichen Gesprächsrunde zwischen der Stadt Linz und politischen Vertretern des Mühlviertels, zu der die ÖVP-Mandatare nicht eingeladen waren, will Mayr Gleiches auf Landesebene verhindern. "Landesrat Günther Steinkellner soll alle Beteiligten einladen, um die Finanzierung der neuen oder zu erweiternden Park-and-ride-Anlagen sicherzustellen", so Mayr.

Grundsätzlich gehe es darum, dass niemand von Gesprächen ausgeschlossen wird. "Selbst wenn das beim Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein und bei Michael Hammer, dem Sprecher der Mühlviertler Pendlerallianz, keine Männerfreundschaft mehr wird, sollten sie einsehen, dass es nicht um sie, sondern um die Pendler und die Linzer Bevölkerung geht", so Mayr. Er konkretisierte das dann noch mit den Worten von Hein: "Weniger jammern, mehr zusammenarbeiten".

Die Kritik an der Nicht-Einladung von ÖVP-Politikern zur montäglichen Gesprächsrunde der Stadt Linz (die OÖNachrichten haben berichtet) wurde zwar verteidigt, soll aber in naher Zukunft keine Wiederholung finden. Schon bei der nächsten Runde wolle man ÖVP-Bürgermeister aus dem Mühlviertel in Linz an den Diskussionstisch holen. Dass damit auch eine Einladung an Michael Hammer ausgesprochen werden könnte, galt gestern aber als unwahrscheinlich.

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Artikel (rgr) 05. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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