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Mühlviertler Teams müssen gegen übermächtige Gegner bestehen

MÜHLVIERTEL. Die Fußballer aus Gallneukirchen, Freistadt und Rohrbach haben es am Wochenende mit schier übermächtigen Gegnern zu tun.

Fußball Rohrbach gegen Askö Pregarten

Rohrbachs Fußballer - im bild Markus Gahleitner im Duell gegen Pregartens Markus Käferböck - wollen am Samstag gegen St. Valentin bestehen. Bild: Berles

Drei Mal „David gegen Goliath“ heißt es morgen, Samstag, in der Landesliga Ost. Um 16.30 Uhr versuchen die Fußballer aus Gallneukirchen (in Dietach) und Freistadt (gegen St. Magdalena) dem jeweiligen Favoriten ein Bein zu stellen.

Vor allem den Gallneukirchnern ist dabei nach dem tollen Start in die Frühjahrssaison einiges zuzutrauen. „Alle ziehen an einem Strang. Wir versuchen, jetzt so viele Punkte wie möglich zu holen“, hofft Sektionsleiter Arnold Rockenschaub auf eine Fortsetzung dieses Erfolgslaufs. Der Tabellenzweite Dietach ist bei diesem Vorhaben freilich ein echter Prüfstein. Beim 1:1 im Hinspiel haben Gallneukirchens Kicker schon gezeigt, wie es gehen könnte. „Der Kunstrasen ist auch sicher kein Nachteil, alles ist möglich“, sagt Rockenschaub. Mit dem Schwung vom 2:0-Auswärtssieg in Julbach geht Freistadt in die Partie gegen Sankt Magdalena. Vielleicht gelingt ja auch hier – wie im Herbst beim 1:0-Heimerfolg – eine Überraschung.

Gefährlich an der Abstiegszone

Um 18 Uhr kämpft dann Rohrbach gegen den Titelfavoriten Nummer eins St. Valentin um ein Erfolgserlebnis. Rohrbachs Trainer Franky Hofer: „Wir sind noch nicht durch, wir müssen schön langsam wieder punkten.“ Seine Truppe hat im Frühjahr bisher nur vier Zähler gesammelt und der Vorsprung auf die Abstiegszone ist bedenklich geschrumpft. „Wir sind in den vergangenen drei Spielen hinter den Erwartungen geblieben – auch unseren eigenen“, sagt Hofer. Gegen den Tabellenführer aus Niederösterreich wäre auch ein Punkt schon etwas wert. „Ich erwarte jedenfalls eine Reaktion der Mannschaft.“

„Jeder Spieler muss alles geben. Bis zum Anschlag“, gibt ASKÖ Pregartens Trainer Wolfgang Gruber die Marschroute für das Lokalduell gegen Katsdorf heute vor. Gruber: „Katsdorf ist wie alle Mannschaften in dieser Liga auf ziemlich gleichem Niveau. Es muss jeder die absolute Leidenschaft zeigen um zu punkten.“

Ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“ wartet auf Julbach am Sonntag. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zählt nur ein Sieg.

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Artikel Florian Ruckerbauer 21. April 2017 - 01:04 Uhr
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