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In Gallneukirchen sind die Gemeindebürger am Wort

GALLNEUKIRCHEN. Groß angelegte Bürgerbefragung in der Gusenstadt.

In Gallneukirchen sind die Gemeindebürger am Wort

Im Gespräch mit den Bürgern ergeben sich interessante Sichtweisen. Im April gibt es eine große Befragung. Bild: (Dumfahrt)

"Beim Gang über den Stadtplatz komme ich mit vielen Bürgern ins Gespräch", sagt Gisela Gabauer, VP-Bürgermeisterin von Gallneukirchen. Dennoch will sie die Kommunikation mit den Gallneukirchnern auf eine noch professionellere Ebene hieven: "Wir haben in Kooperation mit der Kepler-Uni eine Bürgerbefragung ausgearbeitet, die in den nächsten Tagen an die Haushalte gehen wird", sagt sie. Die Stadtgemeinde erhofft sich nicht nur eine genaue Standortbestimmung, sondern auch Ideen und Anregungen für die Zukunft. "Es geht darum, wohin sich Gallneukirchen in den nächsten Jahren entwickeln wird", sagt Gabauer. Deshalb habe man beschlossen, den Ideenschatz, der in den Köpfen der Einwohner schlummert, zu heben. "Wenn jemand mitgestalten will, soll er auch die Möglichkeit dazu haben", sagt sie.

Breite Themenvielfalt

Abgefragt wird ein breites Themenspektrum: Es geht um Lebensqualität und Ortsbild, um Straßen, Gehwege und öffentliche Plätze, aber auch um die Parkplatzsituation und um Beleuchtung und Sicherheit. Die Gemeinde will auch wissen, wie es aus Sicht der Bürger um die Wirtschaft und den Branchenmix bestellt ist. Öffentlicher Verkehr, Veranstaltungsangebot und Freizeitmöglichkeiten sind ebenfalls Teil der Befragung. Außerdem wird abgefragt, wie zufrieden man mit dem Service der Gemeinde ist und wie die Menschen in Gallneukirchen zu Informationen aus der Gemeindestube kommen. Gerade in den letzten Punkten ist in der 7000-Einwohner-Gemeinde vieles im Umbruch: "Wir haben die Bediensteten des Stadtamtes zur Klausur eingeladen und dort den Ausbau des Bürgerservice besprochen", sagt die Bürgermeisterin. Großes Ziel der Befragung ist "die Ausarbeitung einer kommunalen Gesamtstrategie" für Gallneukirchen für die kommenden Jahre .

Ausgewertet wird die Bürgerbefragung übrigens von der Kepler-Uni. Die Ergebnisse werden im Gemeinderat und öffentlich vorgestellt und diskutiert.

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Artikel OÖN 21. März 2017 - 01:04 Uhr
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