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Hirnschmalz aus der HTL für die Muskelkraft der Sportler

NEUFELDEN. Maturanten entwickelten innovative Geräte für das Sporttraining

Michael Strugl, Landesrat für Wissenschaft, mit einer Erfindung. Bild: (Land OÖ)

Die Schüler der HTL Neufelden präsentierten gemeinsam mit ihren Kollegen von der HTL Leonding ihre Maturaprojekte im Olympiazentrum Oberösterreich auf der Linzer Gugl. Die Maturanten entwickelten dabei spezielle Trainingsgeräte für Leistungssportler.

Die Mühlviertler Radsportlerin Martina Ritter könnte beispielsweise künftig auf einem speziellen Rad rückwärts treten und würde trotzdem vorwärts fahren. Denn die beiden HTL-Absolventen David Kneidinger und Severin Mayrhofer bauten ein Rad, das auch beim Rückwärtstreten nach vorne angetrieben wird. Dadurch können abwechslungsreichere Trainingseinheiten gestaltet werden, weil beim Rückwärtstreten andere Muskelgruppen beansprucht werden. Zusätzlich kann damit der Trainingsumfang gesteigert werden.

Profisportler profitieren

Ein spezielles Gerät für Skimessungen haben die Maturanten Klaus Atzmüller, Andreas Auer, Lisa Gahleitner, David Schaubmair und René Zeller entwickelt. Dieses dient dazu, Langlaufski auf verschiedenste Wetterbedingungen anzupassen und kann den Krümmungs- und den Druckverlauf am Ski messen. Unter anderem wird das Zwettler Langlauf-Aushängeschild Nathalie Schwarz das neue Gerät nutzen.

Eine neu entwickelte Software der HTL-Absolventen Thomas Atzmüller und Hubert Lehner verwenden die Sportwissenschaftler im Olympia- und Heeresleistungssportzentrum in Linz. Das Programm erstellt und verwaltet Trainingspläne. Nach einigen Veränderungen können jetzt mehrere Nutzer gleichzeitig darauf zugreifen. Und die Maturanten Tobias Mühlberger und René Neissl programmierten eine Software, die auf dem Conconi-Test des italienischen Biomechanikers Francesco Conconi beruht. Dieser Test ist für die Sportwelt bedeutend, weil er exakt aufzeigt, ob ein Athlet über- oder unterbelastet ist.

Mit der neuen Anwendung von Mühlberger und Neissl ist es möglich mittels Infrarotverbindung direkt aus der Pulsuhr Informationen auszulesen und für eine Darstellung als Diagramm aufzubereiten.

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Artikel OÖN 13. Juli 2017 - 15:43 Uhr
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