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Gasthof Post in Hellmonsödt hat wieder offen

HELLMONSÖDT. Ulrike Schachermayer rückte höchstpersönlich das Innenleben des Edelwirtshauses zurecht. Die neuen Pächter kommen aus dem Mühlviertel und Kärnten; der Koch aus Tirol.

Neuer Glanz in alten Mauern: Gasthof Post in Hellmonsödt hat wieder offen

Die neuen Wirte Julia und Martin Rittberger, Ulrike Schachermayer Bild: haas

Der kühl-trendige Schriftzug "Culinariat" der Vorgänger ist abmontiert. Nun prangt auf dem Gasthaus im Herzen von Hellmonsödt wieder "Gasthof Post" in Traditions-Lettern.

Seit Samstag, 2. Juni, hat das Traditionslokal nach eineinhalb Jahren Pause wieder offen. "Wir wurden regelrecht überrannt", sagt Neo-Wirt Martin Rittberger. "Wir haben aber nicht einmal die Zahnstocher vergessen", so der Gallneukirchner, der sich mit Gattin Julia, eine Kärntnerin, selbstständig machte. Er ist 35 Jahre und war wie Julia (28) auf Saison in ganz Österreich unterwegs.

Einen Stammgast gibt es schon. "Ich bin zwei Mal am Tag hier. Mein Mann hat schon gesagt, ich soll mir ein Zimmer nehmen", scherzt Ulrike Schachermayer. Ja, Zimmer gibt es auch. Aber die braucht die frühere Besitzerin nicht. Sie wohnt mit ihrem Gatten, Baron Georg Dreihann-Holenia, der aus Kärnten stammt, in einem nahen, liebevoll renovierten Bauernhof.

Edel und traditionell ist auch der Gasthof Post, der Uli Schachermayers Handschrift trägt. Denn ihr damaliger Mann, Roland Schachermayer (der 2011 verstarb) hatte die Immobilie kurzerhand gekauft, als die damalige Wirtin nicht mehr wollte. "Wo hätten wir sonst essen sollen", fragt Uli Schachermayer rein rhetorisch. 2010 wurde das von Architekten Dieter Matschiner umgebaute Lokal mit Originalen von Dunzendorfer und Aigner sowie Jaschas gemalter Landeshymne wieder eröffnet.

Nun wurden verräumte Bilder wieder aufgehängt. Auch das Kreuz im Herrgottswinkel ist wieder an seinem angestammten Platz. "Das Innenleben gehört ja nach wie vor mir", sagt Uli Schachermayer. Auch die dazu gehörige Froschkönig-Bar ist wieder offen. Die jetzigen Eigentümer, Steuerberater Markus Raml, Bruder Christoph und Martin Reiter, können zufrieden sein.

Traditionell-kreativ

Der neue Küchenchef in der „Post“, Daniel Erler (26) kommt aus Tirol. Ihm zur Seite steht Konditorin Laura Wiesmair, die sein Schatz ist. Aufgetischt wird gehobene Hausmannskost „die sich ein bisserl was traut“ sowie preiswerte, traditionelle Mittagsmenüs. Ruhetage sind Dienstag und Mittwoch.

 

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Artikel Karin Haas 06. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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