„Wenn in einer Ehe die Gesprächsbasis fehlt, ist es gescheiter, man lässt sich scheiden“, so kommentiert Frindorfs ehemaliger Feuerwehrkommandant Herbert Wakolbinger den Schritt. Seit Mitte der 90er-Jahre zieht sich die Debatte rund um den Neubau des in die Jahre gekommenen Feuerwehrhauses in der Berger Ortschaft Frindorf. Die Situation wurde in den vergangenen Jahren zusehends verfahrener. Einerseits gibt es zwischen Kostenschätzung und Finanzierungszusage eine Lücke von mehr als 100.000 Euro, andererseits ist in der Gemeinde Berg ein anonymer Briefeschreiber tätig, der bei vielen Gelegenheiten die gesamte Feuerwehr oder das Kommando beziehungsweise Kommandanten-Kandidaten bei der Gemeinde oder der Landesregierung anschwärzte. Der Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte, war eine Sitzung am 8. Oktober: „Wir wollten von der Feuerwehr wissen, welche Abstriche bei der Zeughausplanung möglich sind, um mit der zugesagten Finanzierung das Auslangen zu finden. Gleichzeitig forderten wir aber für die anstehenden Kommandowahlen einen Wahlvorschlag. Wir haben der Feuerwehr eine Frist bis November gesetzt“, sagt dazu Bergs Bürgermeister Josef Pernsteiner (VP). Dieses „Ultimatum“ wollten die Frindorfer Führungskräfte nicht akzeptieren: „Wir wollen nicht mehr als uns zusteht. Für uns waren die ewigen Schuldzuweisungen und Vertröstungen zuviel – irgendwann sagst du einfach ,es reicht‘. Jetzt liegt der Ball bei der Gemeinde“, sagt Wakolbinger. „Ich habe mich gleich am Montag in der Mannschaft umgehört, ob es möglich ist, einen Wahlausschuss zu finden, der Kandidaten sucht. Mir liegt vor allem wegen der Jugend viel daran, dass die Feuerwehr Frindorf erhalten bleibt“, sagt Pernsteiner. Ein Punkt, der auch Wakolbinger schmerzt: „Wir hätten heuer unsere Jugendgruppe von 12 auf 24 Mitglieder verdoppeln können. Wenn einem aber jegliche Perspektive genommen wird, kann man auch keinen Jungen aufnehmen.“
Hausbau wäre möglich
Während man innerhalb der Feuerwehr auf das Raumerfordernisprogramm des Landes pocht, beharrt die Gemeinde darauf, dass man mit der zugesagten Finanzierung das Auslangen finden muss: „440.000 Euro beträgt die Kostenschätzung, 325.000 bekämen wir finanziert. Mit einigen Abstrichen und einem Teil Eigenleistung müsste es doch möglich sein, ein funktionelles Feuerwehrhaus zu bauen“, sagt Bürgermeister Pernsteiner. Auch er führt die verfahrene Situation zum Teil auf die anonymen Briefe zurück. Seine Aufgabe wird es sein, ein neues Kommando aufzustellen, um die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Frindorf zu sichern.
Verfahrene Situation
"Wir wollten von der Feuerwehr nur wissen, wie es weitergeht.“
Josef Pernsteiner, VP-Bürgermeister
„Wenn in einer Ehe die Gesprächsbasis fehlt, ist es gescheiter, man lässt sich scheiden. Wir wollen nicht mehr als uns zusteht. Für uns waren die ewigen Schuldzuweisungen und Vertröstungen zuviel – irgendwann sagst du einfach ,es reicht‘. Jetzt liegt der Ball bei der Gemeinde.“
Herbert Wakolbinger, legte als Feuerwehrkommandant seine Funktion zurück.
Bürgermeister und FF-Kommandant (FF Perwolfing) = in der gleichen Feuerwehr
Bürgermeister und FF-Kommandant (FF Perwolfing) = im Gemeinderat
Dann braucht man nur 1 + 1 zusammenzählen!!
Lieber Herr "InderRuheliegtdieKraft"
Mit bedauern habe ich ihre Postings gelesen! Mit diesen bedauernswerten, unqualifizierten und anonymen Aussagen stellen sie sich mit dem Briefschreiber gleich! Wenn sie genug Mut haben kontaktieren sie mich persönlich, sie werden mich sicher kennen wenn sie so gut über die Gemeinde Berg und unsere Feuerwehr Perwolfing bescheid wissen! Wenn sie zu feige sind lassen sie auch solche Komentare und Anschuldigungen, denn auch in der Zeitung fehlt ein Teil der Wahrheit!
Mfg HBI Martin Eisschiel Kdt. der FF Perwolfing
Danke für Ihre Antwort.
1. Ich bin kein Einwohner aus der Gemeinde Berg und auch nicht aus der Stadtgemeinde Rohrbach!
2. Ich bin ein interessierter Mitleser und glaube, es hat jeder ein Recht, in so einem Forum, seine Meinung zu sagen bzw. zu schreiben, ob es stimmt oder nicht stimmt und manchmal wird schon ein Stückerl Wahrheit dabei sein!? Heutzutage im Internet kann schon so einiges googlen bzw. recherchieren, Hr. Eisschiel!?!
Was Ihrer Anonymer Briefschreiber verfasst hat, kann ich leider nicht beurteilen, weil ich nicht der bin!
Wenn der Artikel nicht stimmt, der wahrscheinlich vom Hrn. Redakteur Fellhofer gschrieben worden ist, dann müssen Sie sich bei Ihm Bescherden und das Richtig stellen lassen!
Es wäre vielleicht interessant, was richtig wäre??
Was passiert, wenn der Hr. Bürgermeister kein Kommando zusammenbringt??
Kommt es zur einer Zwangsauflösung??
Was passiert mit den 24 Jugendlicher der Jugendgruppe?? Gründen Sie jetzt eine Jugendgruppe?? Fragen über Fragen 
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