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Die Leichensuche im Kurhotel geht in neue Saison

BAD ZELL. Kabarettist Mario Sacher schrieb für Krimi-Dinner-Reihe im Lebensquell Bad Zell das Stück "Tod am Johannesweg".

Die Leichensuche im Kurhotel geht in neue Saison

Geschäftsführer Thomas Fröhlich, Mario Sacher, Nina Pilsl, Andreas Viertelmair, Viktoria Aumayr, Max Derndorfer Bild: (Lebensquell)

Knisternde Krimi-Spannung, erstklassiges Essen und eine gesunde Prise Humor. Das ist die Rezeptur des Krimi-Dinners, mit dem das Kurhotel Lebensquell Bad Zell beim Publikum punktet. Die Dinner-Abende sind auf Wochen hinaus ausgebucht.

Eine Leiche, nicht erst zum Dessert, sondern bereits am Beginn des Abends. Das erwartet die Besucher des Krimi-Dinners im Lebensquell Bad Zell. Seit vor fünf Jahren der erste dieser Kulinarik-Krimis serviert wurde, ist so gut wie jeder Abend ausverkauft. Auch heuer ist das Interesse an dem spannenden und lustigen Krimi-Theater "Tod am Johannesweg", kombiniert mit einem 4-Gänge-Menü, enorm. Neun Veranstaltungen sind bereits ausgebucht. Zwei Zusatztermine sind für den 16. und 17. September angesetzt. Auch hier gilt: schnell Karten sichern!

Tatort Johannesweg

Köstlich amüsiert haben sich die Besucher bereits bei der Premiere von "Tod am Johannesweg". In skurriler Manier hat sich der Tragweiner Kabarettist Mario Sacher eine spannende Geschichte zurecht gelegt, die den erfolgreichen Johannesweg auf der Mühlviertler Alm als Schauplatz hat. Sacher hat das Stück nicht nur geschrieben, sondern auch inszeniert – und er tritt darin gleich in zwei Rollen selbst auf.

Zum Inhalt des skurrilen Krimis: Der Sender "Radio Maria" plant eine umfangreiche Live-Reportage über den Johannesweg und schickt zu diesem Zweck seinen Reporter Johannes Johanniter auf Pilgerreise ins Mühlviertel. Im Schlepptau hat der Radiomann einige ungebetene Gäste wie die esoterische Dauerpilgerin Maria Christlicher und die Obfrau des regionalen Radio-Maria-Fanclubs Kreszenzia Unterbauernhofberger. Auch Pfarrer Pater Bartholomäus Muschelberger ist in besonderer Mission auf dem Johannesweg unterwegs, als plötzlich der Tod unbarmherzig zuschlägt und die vier fortan zu dritt weiterpilgern müssen. Inspektor Dörr – dem regionalen Krimi-Publikum aus den Büchern von Ernst Schöggl bekannt – übernimmt die Ermittlungen und erlebt bis zur Klärung des Falls einige überraschende Wendungen.

Auf der Bühne agieren neben Mario Sacher noch Andreas Viertelmair und Viktoria Aumayr von der Theatergruppe Tragwein sowie Nina Pilsl von der Schwertberger Aiserbühne. Wie immer am Piano für den guten Ton verantwortlich ist der Perger Professor Max Derndorfer.

Kartenreservierungen für "Tod am Johannesweg" telefonisch unter 07263 / 7515.

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Artikel OÖN 08. März 2016 - 00:04 Uhr
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