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Das Leopoldistüberl ist gerettet

Beer Buddies aus Tragwein eröffnen am 20. November in Linz ihr erstes Lokal.

Eva Zahnt und „Beer Buddie“ Christian Semper Foto: haas Bild: Foto: haas

Das ist mein Bier. Diesen Spruch nehmen die Beer Buddies aus Tragwein wörtlich. Dahinter stecken vier „beste Freunde“, die alle im zweiten Bildungsweg zum Bierbrauen kamen. Am kommenden Montag eröffnen sie ihr erstes Lokal. Sie haben sich in das seit längerem geschlossene Leopoldistüberl in der Adlergasse 6 in Linz „verliebt“.
Gottlob lassen die neuen Betreiber die gut 200 Jahre alte Gaststube so, wie sie ist. „Wir haben nur sanft renoviert. Der Charakter des Leopoldistüberls bleibt erhalten“, sagt Eva Zahnt, die Geschäftsführerin der Beer Buddies Gastro GmbH.

Vier Bier-Musketiere

Die Betriebswirtin ist die Lebensgefährtin von Christian Semper. Mit ihm und seinem Studienfreund Andreas Weilhartner und dessen Frau Heidy nahmen die Beer Buddies vor vier Jahren ihren Anfang. Gebraut wurde damals sehr „micro“ in der Küche in einem Glühweintopf.

Mittlerweile verlassen 5000 Liter Bier monatlich ihre Brauerei im historischen Tragweiner Hof, einer ehemaligen alten Schmiede in Tragwein. Die haben sie vom Leondinger Ziviltechniker Heinz Platzer gepachtet, der den Hof gekauft und ebenfalls ein Herz für Bier hat.

Sieben eigene Biere vom Fass wird es im Leopoldistüberl geben. Eines davon wird sogar extra für das Traditionslokal gebraut. Ein Pils namens „Chango“, das aber keine Anspielung auf den früheren Vizekanzler Reinhold Mitterlehner sein soll, wie Semper sagt. Die Assoziation komme ihm aber keinesfalls ungelegen.

Das Leopoldistüberl im denkmalgeschützten Haus aus dem 14. Jahrhundert wird Samstag und Sonntag geschlossen haben. Koch ist Josez Lacho, der früher im Klosterhof tätig war.

Vom Schnitzel über Schweinsbraten bis Backhendl wird im Leopoldistüberl alles auf der Speisekarte stehen, was auch früher dort geschätzt wurde, so der Plan der „Neuen“.

Vielleicht kommt auch der frühere Betreiber, Karl Stingeder vorbei, dem mit Sohn Gerhard das Kleinod gehört. Beide wohnen dort.

 

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Artikel Karin Haas 15. November 2017 - 00:04 Uhr
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