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Baubeginn für Pflichtschulcampus in Rohrbach-Berg schon für 2019 geplant

Architektenwettbewerb startet 2018 - Gemeinderat für "Generalübernehmer"

Auf dem Areal der dringend sanierungsbedürftigen Hauptschule entsteht ein Pflichtschulcampus. (Fellhofer) Bild: (Fellhofer)

ROHRBACH-BERG. Jene Kinder, die in Rohrbach-Berg diese Woche den ersten Schultag erlebten, werden ihr Abschlusszeugnis schon im neuen Pflichtschulcampus der Stadt überreicht bekommen. Der Gemeinderat ebnete gestern den Weg für den Planungsstart. „Wir haben beschlossen, einen Generalübernehmer zu beauftragen“, sagte Bürgermeister Andreas Lindorfer (VP) nach der Sitzung. Der Architektenwettbewerb soll spätestens 2018 starten. Unter Umständen könnte sich auch noch 2017 ausgehen, übereilen will man in der Gemeindestube aber nichts. „Jetzt steht einmal der Umzug in das neue Rathaus auf dem Programm. Dann konzentrieren wir uns auf die nächsten Projekte“, sagt Lindorfer.

Baubeginn 2019

Als realistischen Baustart nennt Lindorfer 2019. Der neue Pflichtschulcampus soll auf dem Gelände der Hauptschule entstehen. Volksschule und Neue Mittelschule werden dann auch Synergien mit der renovierten Musikschule nutzen: „Ich denke da zum Beispiel an den Vortragssaal der Musikschule“, sagt Lindorfer. Wie der Campus baulich aussehen könnte, wird sich erst nach dem Architektenwettbewerb zeigen. Fest steht, dass zehn Millionen Euro investiert werden – auch 12 Millionen standen schon im Raum. Die Idee dazu wurde erstmals vor der Bürgermeisterwahl 2015 öffentlich. Das Volksschulgebäude stammt in den Grundzügen aus 1954, der Zubau aus 1968. Eine Generalsanierung gab es nie. Diese zu sanieren würde bedeuten, viel Geld in Provisorien zu stecken. Außerdem ist das Hauptschulgebäude dringend sanierungsbedürftig.

Gesamtlösung günstiger

Die Gesamtbaukosten von zehn Millionen Euro seien zwar ein „stolzer Betrag“, dennoch sollte sich in Summe eine kostengünstigere Lösung ausgehen als durch die Sanierung beider Gebäude erreicht würde. Als großer Vorteil wird auch immer die Flexibilität der Klassenbelegung und die gemeinsame Nutzung von Personal – zum Beispiel vom Schulwart – genannt. In den ersten groben Plänen ist die Volksschule anstatt der bisherigen Poly-Räume vorgesehen. Die Poly-Schule könnte im neueren Teil des bisherigen Volksschul-Gebäudes untergebracht werden. (fell)

A. Lindorfer, Bürgermeister


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Artikel 13. September 2017 - 12:40 Uhr
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