
Schon am Nachmittag fuhren von fast allen Gemeinden aus Busse in die Bundeshauptstadt.
Noch viel früher startete der Ball-Tag für die zahlreichen Mitwirkenden und Akteure, sie waren zum Teil schon am frühen Nachmittag im Austria Center Vienna. Um – wie die Bäuerinnen – aufzubauen. Um zu proben, wie es die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden und das Auswahlorchester der Musikvereine taten.
„Einmalige Veranstaltung“
Oder um schon alles für den Ansturm der Gäste vorzubereiten, wie es die Goldhaubenfrauen der beiden Bezirke taten, die den ankommenden Frauen die süße Damenspende überreichten. Beeindruckt vom Ambiente und der Größe des Gebäudes waren vor allem all jene, die zum ersten Mal beim Ball der Oberösterreicher dabei waren. „Eine einmalige und wirklich tolle Veranstaltung“, meinte etwa Johann Hahn, frischgebackener Pensionist und ehemaliger Leiter der Bezirksbauernkammer Freistadt. Doch das Selbstbewusstsein ging den Mühlviertlern auch in Anbetracht der Größe der Veranstaltung nicht aus. „Es tut Wien schon ganz gut, dass so viele Urfahraner da sind“, bemerkte Hermann Reingruber, VP-Bürgermeister von Reichenau.
Ein Fest nicht nur für die Gäste, auch für die Akteure
Neben zahlreichen Funktionären, Ehrengästen und Würdenträgern genossen auch viele Akteure nach ihren Auftritten den größten Trachtenball Österreichs. Nicht zuletzt deshalb, weil sich dabei die Gelegenheit bot, sich ins Dirndl zu werfen. „Wir sind bei der Musikkapelle der Bürgergarde Freistadt und haben beim Einlass der Gäste gespielt. Aber die Uniform haben wir so bald wie möglich gegen unsere Dirndln getauscht“, sagte Kristina Eder, die sich ebenso wie ihre Kolleginnen beeindruckt zeigte, wie viele Menschen nach Wien gekommen waren.
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