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Ball der Oberösterreicher - Aufmarsch zweier Bezirke in Wien

WIEN. Der Ball der Oberösterreicher in Wien, der am Samstag stattfand, war vor allem eines: ein Großaufgebot der veranstaltenden Bezirke Freistadt und Urfahr-Umgebung.

Aufmarsch zweier Bezirke in Wien

Das musikalische Programm beim diesjährigen Ball der Oberösterreicher war bunt und spiegelte alle Gemeinden der Bezirke wider. Besonders das Auswahlorchester mit Musikern jeder Kapelle. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Schon am Nachmittag fuhren von fast allen Gemeinden aus Busse in die Bundeshauptstadt.

Noch viel früher startete der Ball-Tag für die zahlreichen Mitwirkenden und Akteure, sie waren zum Teil schon am frühen Nachmittag im Austria Center Vienna. Um – wie die Bäuerinnen – aufzubauen. Um zu proben, wie es die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden und das Auswahlorchester der Musikvereine taten.

„Einmalige Veranstaltung“

Oder um schon alles für den Ansturm der Gäste vorzubereiten, wie es die Goldhaubenfrauen der beiden Bezirke taten, die den ankommenden Frauen die süße Damenspende überreichten. Beeindruckt vom Ambiente und der Größe des Gebäudes waren vor allem all jene, die zum ersten Mal beim Ball der Oberösterreicher dabei waren. „Eine einmalige und wirklich tolle Veranstaltung“, meinte etwa Johann Hahn, frischgebackener Pensionist und ehemaliger Leiter der Bezirksbauernkammer Freistadt. Doch das Selbstbewusstsein ging den Mühlviertlern auch in Anbetracht der Größe der Veranstaltung nicht aus. „Es tut Wien schon ganz gut, dass so viele Urfahraner da sind“, bemerkte Hermann Reingruber, VP-Bürgermeister von Reichenau.

Ein Fest nicht nur für die Gäste, auch für die Akteure

Neben zahlreichen Funktionären, Ehrengästen und Würdenträgern genossen auch viele Akteure nach ihren Auftritten den größten Trachtenball Österreichs. Nicht zuletzt deshalb, weil sich dabei die Gelegenheit bot, sich ins Dirndl zu werfen. „Wir sind bei der Musikkapelle der Bürgergarde Freistadt und haben beim Einlass der Gäste gespielt. Aber die Uniform haben wir so bald wie möglich gegen unsere Dirndln getauscht“, sagte Kristina Eder, die sich ebenso wie ihre Kolleginnen beeindruckt zeigte, wie viele Menschen nach Wien gekommen waren.

Auch das Rahmenprogramm begeisterte die Ballbesucher. Den meisten Applaus heimste das Vocalensemble „LALÁ“ für seine modern interpretierten Jodler ein. „Dieser Auftritt war unser absolutes Highlight. Wir singen selbst in einem Ensemble – aber längst nicht so gut“, meinte etwa Dietmar Wolfsegger, Leiter der Wirtschaftskammer Freistadt. Mit einem Stadtbummel und einem Musicalbesuch kombinierte Tourismus-Obfrau Gerlinde Schimpl den Ballbesuch: „Das hat wirklich perfekt gepasst, und ich muss sagen: Der Ball ist wirklich sehr gut organisiert.“
Lisa Hofer und Anja Schwarz aus Pregarten kamen gar nicht erst dazu, aus ihren Gardemädchen-Uniformen zu schlüpfen: Bei Einmarsch und Festakt hieß es Aufstellung nehmen, und auch danach mussten immer wieder Auftritte auf den Nebenbühnen absolviert werden. Trotz des dichten Terminkalenders waren die beiden begeistert vom Ball: „Es ist hier wirklich extrem schön. Außerdem ist alles richtig groß aufgezogen.“ Langeweile kam auch bei den übrigen Ballgästen nicht auf: Zwischen Tanz, Tombola und Programm blieb kaum Zeit für eine Verschnaufpause. Der Tenor bei der Heimreise – die für die meisten Busse um 2.30 oder 3 Uhr startete – war eindeutig: „Eine gelungene Veranstaltung, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte.“
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Artikel 21. Januar 2013 - 00:05 Uhr
OÖN-TV

Oberösterreicher tanzten in Wien auf

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