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Aus für LKW-Fahrverbot? "Werden uns das nicht gefallen lassen"

MAUTHAUSEN. Die von Franz Hiesl angedachte Aufhebung des LKW-Fahrverbotes auf der B123 zur Entlastung der Schwertberger Ortsdurchfahrt stößt in Mauthausen auf strikte Ablehnung.

Aus für LKW-Fahrverbot? "Werden uns das nicht gefallen lassen"

Derzeit ist auf der B123 zwischen Mauthausen und Wartberg/Aist kein LKW-Durchzugsverkehr erlaubt. Bild: OÖN

Auf entschiedenen Widerstand stößt die Überlegung von LH-Stv. Franz Hiesl, zur Entlastung der Ortsdurchfahrt von Schwertberg das seit 2004 bestehende LKW-Fahrverbot auf der B123 zwischen Mauthausen und Wartberg fallen zu lassen. "In den Ortsteilen Zirking und Heinrichsbrunn leben zirka 1000 Menschen. Diese sind, wie auch die Bewohner an der Aisttalstraße, seit Jahren vom enormen Verkehr zwischen dem Bezirk Freistadt und der Donaubrücke in Mauthausen betroffen. Jetzt das Problem von Schwertberg nach Mauthausen zu verlagern, halte ich für eine unzumutbare Idee", lässt Mauthausens Bürgermeister Thomas Punkenhofer (SP) per Aussendung wissen.
Rund um die Donaubrücke in Mauthausen seien die Straßen schon jetzt hoffnungslos überlastet. Seit Jahrzehnten gebe es einen Korridor für die Verlegung der B123 aus dem Zentrum von Zirking und Heinrichsbrunn und die Absicht zum Bau einer neuen Donaubrücke. "Geschehen ist bis jetzt nichts. Wenn das Land Oberösterreich Maßnahmen auf die lange Bank schiebt, darf man sich nicht wundern, wenn die Menschen auf die Barrikaden steigen", fordert Punkenhofer mehr Tempo bei der Errichtung einer Donaubrücke und einer B123-Trasse abseits des Wohngebiets.
Aus Mauthausener Sicht werde man eine weitere Verschlechterung nicht hinnehmen. Zusätzlich zum Verkehr trage der Betriebslärm im Ennshafen zur Beeinträchtigung der Lebensqualität in Mauthausen bei. Sollte es tatsächlich zu einer Öffnung der B123 für den Schwerverkehr kommen, werde es zu Protestmaßnahmen kommen, kündigt Punkenhofer an: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in Mauthausen eine zusätzliche Belastung ohne weiteres hinnehmen werden."

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Artikel Von Bernhard Leitner 18. Juni 2014 - 17:19 Uhr
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