„Im Herbst des vorigen Jahres war der Westring mausetot. Ich bin sehr froh, dass wir heute die Verträge zum Bau des Westrings beschlossen haben“, sagte Straßenbau-Landesrat Franz Hiesl (ÖVP) mit Optimismus. Landeshauptmann Josef Pühringer stand Hiesl verbal zur Seite: „Es gibt keine Alternative zum Westring, auch wenn mir eine kostengünstigere Variante lieber gewesen wäre.“ Westring-Gegner kritisierten die Finanzierungszusage von Land und Stadt als „Blankoscheck für völlig offene Endkosten“. Die Regionalpolitiker des Bezirkes Urfahr stehen hinter dem Projekt und betonen seit Jahren die Notwendigkeit des Westrings. Neuerliche Probebohrungen für den Bau der vierten Donaubrücke nähren die Hoffnung auf eine Umsetzung des Mammut-Vorhabens. Im Bezirk Urfahr-Umgebung finden sich aber auch zahlreiche Gegner des Baus. Vor allem in Puchenau sieht man auch einige Nachteile. Größtes Argument der Gegner bleiben auch 2011 die hohen Kosten der Umfahrung Linz samt Tunnel und Brücke.
Bei den Spitälern und der Bildung wird gespart, dafür haut man das Geld für Transitautobahnen raus.
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