Mayr ist selbst blind und kennt die Barrieren, die auftreten, wenn er mit seinem Blindenführhund verreisen möchte. „Es gibt oft Probleme mit Hotels. Viele erlauben keine Hunde in den Zimmern“, erzählt der 35-Jährige. „traveldogs“ ist nun österreichweit der erste Verein, der es Menschen mit Behinderung erlaubt, mit ihrem Hund auf Reisen zu gehen. Die erste Fahrt ist für Anfang September geplant: Mit einem Bus geht es nach Umbrien, wo das Tastmuseum in Ancona und Reliefs in Assisi besichtigt werden. Bisher haben sich 13 Personen gemeldet, es sind noch Plätze frei. „Die Planung ist aufwändig“, gibt Mayr zu. „Und es ist sehr kostenintensiv.“ Allein der Bus mit Fahrer koste für die Woche 3800 Euro. Informationen unter www.traveldogs.at, verein@traveldogs.at und Tel. 0680 / 21 35 659.
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