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Straßenbau: Wo Autofahrer heuer stauen

LINZ. 6,8 Millionen Euro stehen heuer für Neubau und Erhalt des Linzer Straßen-, Rad- und Gehwegenetzes zur Verfügung. Das sind um fünf Prozent mehr als im Jahr 2011. Zudem werden die Planungen wichtiger Straßenbauprojekte fortgesetzt.

Stark befahrene Straßen und Kreuzungen will die Stadt Linz vor allem während der Sommermonate, Nebenstraßen im Frühjahr und Herbst sanieren. So sollen Staus und Verkehrsbehinderungen in Grenzen gehalten werden.

Den ersten, für Autofahrer „spürbaren“ Effekt auf den Straßen der Landeshauptstadt wird keine Baustelle verursachen: Vermutlich in den Semesterferien (Anm.: 20. bis 25. Februar) dürfte es wieder zur Sperre der 111 Jahre alten Eisenbahnbrücke kommen. Diesmal wird das Tragwerk inspiziert, danach entschieden, wie lange das denkmalgeschützte Bauwerk ohne Sanierung doch noch genutzt werden kann.

„Wir klären noch, ob die Brücke während der Überprüfung wenigstens zu den Stoßzeiten befahren werden kann“, sagt Klaus Luger (SP), Verkehrsreferent und Vizebürgermeister.

Größte Begegnungszone

Ende März startet die Umgestaltung der südlichen Landstraße zur größten Begegnungszone Österreichs mit einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern. Im Bereich zwischen Musiktheater und Bismarckstraße wird die Fahrbahn auf Gehsteigniveau angehoben. Autos dürfen künftig nur mehr in Richtung Hauptplatz fahren, das Tempolimit wird auf 20 km/h begrenzt. Dadurch soll mehr Platz für Fußgeher und Schanigärten entstehen. Der „saalartige“ Charakter der Landstraße soll so betont werden.

Das Konzept der Begegnungszonen, das in der Kloster- und der Herrenstraße bereits realisiert wurde, ist nicht unumstritten. Dennoch sollen in den kommenden Jahren in Linz bis zu 30 neue dieser „Mischverkehrsflächen“ geschaffen werden. Verkehrsausschuss und Gemeinderat werden sich im März damit befassen. Streitpunkte dürften dabei die Bereiche Ziegeleistraße und Leondinger Straße beim Stadion, Landwiedstraße sowie Franckstraße sein.

„Die Franckstraße muss 2014/2015 saniert werden“, erläutert Luger, „im Zuge dieser Arbeiten sollen mehrere Zonen geschaffen werden, um die Franckstraße vom schnellen Durchzugsverkehr zu befreien.“

Einen besseren „Abzug“ des Verkehrs vom Hauptplatz soll die Verbreiterung der Ausfahrt beim Brückenkopf bringen, die im Sommer realisiert wird.

In Vorbereitung sind zwei weitere bedeutende Verkehrsprojekte: Sowohl an der Verbreiterung der Nibelungenbrücke wie am Autobahnanschluss Universität wird geplant. Die Umsetzung ist in den Jahren 2013 beziehungsweise 2014 denkbar. Überblick wichtiger Straßenbauprojekte: siehe Grafik

1
autofahrer "stauen" kaum von sich aus? · von mausfanger (15194) · 27.01.2012 21:45 Uhr

sie werden "gestaut" ...
was schon ganz was anderes ist?!

(0)
2
Autogerechte Stadt LINZ · von na-so-was (1133) · 27.01.2012 09:53 Uhr

Hoffentlich kann man im HÄSSLICHEN MUSIKTHEATER wenigstens bis zum Sitzplatz mit dem Auto fahren!

(6)
3
nächstes Denkmal · von fanatiker (425) · 27.01.2012 10:13 Uhr

für einen bedeutunglosen Politiker, finanziert mit Steuergeld !

(0)
Artikel 27. Januar 2012 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern Straßenbau Linz

Bild: Wodicka/OÖN-Grafik

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