Gekündigt hat er, weil er ab dem heurigen Herbst mit seiner Frau Beatrix eine Bio-Landwirtschaftsschule besuchen wird. Nach Abschluss derselben wollen die beiden etwas „völlig Neues“ auf die Füße stellen. „15 Jahre sind wir jetzt verheiratet, und endlich haben wir fast ein halbes Jahr Zeit nur für uns, und das 24 Stunden jeden Tag“, erzählt Florian Weichselbaum mit großer Vorfreude auf das beginnende Abenteuer.
Seit gestern sind die zwei dem Lauf der Donau auf der Spur. Von ihrem Ursprung, der Quelle im Schwarzwald, bis zum Donaudelta im Schwarzen Meer. Zum Abschied gab es ein großes Fest mit den Familien und Freunden der beiden Wandervögel sowie den Arbeitskollegen von Florian Weichselbaum.
Vor dem Feiern hieß es allerdings sechs Kilometer marschieren. So mancher Autofahrer staunte nicht schlecht, als am Karfreitag von der Firma KEBA an die 70 Wanderer quer durch das Urfahraner Stadtgebiet Richtung Magdalena zum „Mostbauern z’Linz“ marschierten. Die KEBA-Geschäftsführer Franz Höller und Gerhard Luftensteiner wählten den bequemeren Weg und kamen mit dem Auto zum Feiern und brachten neben einem Abschiedsgeschenk auch Grüße vom KEBA-Eigentümer Karl Kletzmaier mit.
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