Die Mitarbeiter wurden in einem internen Mail bereits informiert, dass die Firma Wilhelm Oberaigner überlegt, einen neuen Standort im Airpark Laage in Rostock zu erschließen. Im OÖN-Gespräch bringt Wilhelm Oberaigner die Vorteile dieses möglichen Standortes auf den Punkt: „Erstens sind die Mercedes-Werke nicht weit entfernt und außerdem ist die Infrastruktur optimal.“ Der Airpark Laage sei bestens an die Autobahn angebunden und der Flughafen entspricht internationalen Standards. Außerdem sei die Ostsee ein Tor zur Welt, was für das exportorientierte Unternehmen sehr wichtig sei. Rostock sei nur eine – wenn auch vielversprechende – Variante von vielen Standortüberlegungen. Auch eine Erweiterung in Nebelberg sei nicht auszuschließen. Weil aber Oberaigner Verbrennungsmotoren für Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge bauen will, brauche man eben eine Landemöglichkeit. Und diese ist in Nebelberg noch nicht gegeben.
Nebelberg nicht gefährdet
Der Standort Nebelberg sei durch die Neugründung nicht gefährdet und durch die Allradproduktion im 4x4-Sektor gut ausgelastet. In Rostock sollen Komponenten für den neuen 6x6-Antrieb und eben die Verbrennungsmotoren erzeugt werden. „Es werden zwei gleichberechtigte Standorte sein“, sagt Firmengründer Wilhelm Oberaigner, der das 1977 in Rohrbach gegründete Unternehmen gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Paul und Georg leitet.
Im „Familienrat“ habe man den Standort am Airpark Laage als beste Variante ausgewählt, weil es in der Region genug qualifizierte Arbeitskräfte gibt. Außerdem rennt man in Rostock offene Türen ein: „Vom Wirtschaftsminister abwärts und über alle Fraktionsgrenzen hinweg ziehen alle an einem Strang. Es ist allen bewusst, dass man neue Arbeitsplätze in der Region braucht“, sagt Wilhelm Oberaigner.
Wiederum wird ein Betrieb in seiner Entwicklung gehaemmt. Entwicklung heißt Arbeitsplaetze werden geschaffen - um jene erstellen zu koennen braucht man diverse Rahmenbedingungen.Es ist unfassbar , welche Kurzsichtigkeit die Ortspolitiker und die Bevoelkerung haben. Man schreit nach Arbeitsplaetzen und vertreibt Betriebe ins Ausland und sei es nur nach Deutschland.
Eine Schande fuer die Ortschaft,den Bezirk , das Land Oberoesterreich und alle fuehrenden Politiker dieses Staates.Man muß soetwas ja schon wie "Hochverrat" ansehen.
Wuensche der Firma das Beste , wen es auch nicht in Oesterreich sein darf.
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