Im September heißt es mitdiskutieren für alle 13- bis 18-jährigen Linzer: Der städtische Verein für Jugend und Freizeit (VJF), der in Linz über 20 Jugendeinrichtungen betreut, startet das Projekt „Jugend World Café“. In 17 Gesprächs- und Diskussionsrunden können Jugendliche ihre Wünsche zur Freizeitgestaltung und zu den Angeboten des VJF äußern. 14 Termine finden in Jugendzentren statt und drei in Streetworkeinrichtungen.
In Gesprächsrunden zu jeweils vier bis sechs Personen sollen bei einer entspannten Kaffeehaus-Atmosphäre folgende Themen besprochen werden: Räume und Ausstattung der Jugendzentren, Beratung durch die Mitarbeiter, Beziehung zu den JugendarbeiterInnen, jugendkulturelle Angebote, Freizeit, Sport und Ausflüge sowie das Medienangebot in den Jugendzentren. Moderatoren sind StudentInnen oder externe Erwachsene mit Bezug zu Jugendthemen. Der VJF will so viele Beteiligte wie möglich zu Wort kommen lassen, um ihnen Mitwirkung und Engagement zu ermöglichen.
„Nur so können wir als Stadt besser auf sie eingehen und passende Angebote erstellen. Ich hoffe, dass möglichst viele zu den Veranstaltungen kommen und sich dabei zahlreiche neue Ideen entwickeln“, sagt Sozialreferent und Vizebürgermeister Klaus Luger.
Das „World Café“ wurde von den US-Unternehmensberatern Juanita Brown und David Isaacs entwickelt. Es ist eine Dialog- und Workshop-Methode und wird weltweit eingesetzt. Es ist geeignet für Gruppen von 12 bis zu 2000 Menschen.
Die Meinungen und Erwartungen, die sich während der 17 „World Cafés“ in Linz herauskristallisieren, werden anschließend zusammengefasst. In einem Plenum werden die Ergebnisse präsentiert und durch Rückmeldungen ergänzt. Danach werden sie an den Jugendausschuss des Linzer Gemeinderates weitergegeben.
Alle Linzer Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren sind eingeladen. Besonders auch jene, die noch nie ein Jugendzentrum besucht haben. Den Anfang machen die „Jugendberatung Baustelle“ und das „JZ Luna“ am 8. September von 16 bis 19 Uhr.
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