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Eisenbahnbrücke: Bedroht Neubau Blau-Weiß-Platz und Gärten?

Die Diskussion um die denkmalgeschützte Linzer Eisenbahnbrücke betrifft auch Schrebergärtner und Fußballer. Die zentrale Frage dabei: Wie wirkt sich ein Brückenneubau oder eine zusätzliche Brücke auf den Blau-Weiß-Platz und die Schrebergärten zwischen Eisenbahnbrücke und der Unteren Donaulände auf der Linzer Seite aus?

Für den Linzer Verkehrsreferenten Vizebürgermeister Klaus Luger (SP) sind die Probleme lösbar: „Es gibt Lösungen, mit denen der Blau-Weiß-Platz und die Kleingärten bleiben können.“ Das würde nicht nur bei einem Neubau am Ort der jetzigen Eisenbahnbrücke und auch beim Bau einer neuen Brücke gelingen.

Ein Fan von Blau-Weiß

Den Bau einer zusätzlichen Brücke stromabwärts lehnt Luger aber ab. Denn die würde ein Naherholungsgebiet in Urfahr zerstören und große Probleme beim Gasthaus Lindbauer verursachen: „Meine Ablehnung hat nichts damit zu tun, dass ich Blau-Weiß-Fan bin und meine Söhne bei Blau-Weiß spielen.“

An den grundsätzlichen Positionen der politischen Parteien zur Eisenbahnbrücke hat das Gutachten des Denkmalamtes nichts geändert: SP und Grüne sind für Abriss und Neubau, VP und FP sind für die Erhaltung der alten Brücke.

VP-Fraktionschef Klaus Fürlinger sieht die Bevölkerungsmehrheit hinter der VP-Position: „Bei einer Umfrage im Mai haben sich 79 Prozent der Linzerinnen und Linzer für die Erhaltung der Eisenbahnbrücke ausgesprochen.“ Fürlinger wirft der Linzer SP-Führung vor, eine Lösung für die Eisenbahnbrücke seit Jahren verzögert zu haben.

Bestätigt durch das Denkmalamt-Gutachten sieht sich auch die FP. Die Brücke müsse saniert werden, so Gemeinderat Sebastian Ortner: „Eine Entscheidung gegen den Erhalt darf nicht über die Köpfe der Linzer Bevölkerung getroffen werden.“

Kosten berechnen

Die Grünen fordern nun, die Kosten für alle Varian-ten durchzurechnen. „Auf dieser Basis soll dann die Entscheidung getroffen werden“, fordert Grünen-Fraktionschefin Gerda Lenger.

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Wo ist das Problem? · von orinoco (1203) · 30.08.2010 10:26 Uhr

Schrebergärten und Fußballplatz lassen sich umsiedeln - ebenso der Parkplatz des Gasthauses Lindbauer. Somit ist die Sache gelöst. Das kostet im Vergleich zu einem Brückenneubau sehr wenig. Bitte seitens der OÖN recherchieren und Fakten auf den Tisch legen! Früher haben Zeitungen nicht alles kritiklos den Politikern nachgeplappert, sondern selbst recherchiert!

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Die Politik wirft ein Stöckchen, · von laechler (135) · 25.08.2010 22:29 Uhr

die veröffentlichte Meinung apportiert es. Wieviel Meiungen, Ankündigungen, Versprechen haben wir schon zu Westring und Eisenbahnbrücke gehört und wieviele Gutachter werden noch in Jahren gut vom Nichtweitergehen auf unsere Kosten leben? Wo sind sie die Zukunftsplaner, Sicherheitskontrollstellen und Vordenker, die auch nicht wenig kosten. Spielen alle im Ars electronica Roboter? L.

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Bedroht Neubau Blau-Weiß-Platz und Gärten? · von oeggoe (7108) · 25.08.2010 15:55 Uhr

Sollte es nicht richtigerweise heißen:

"Eisenbahnbrücke: Neubau wird durch Blau-Weiß-Platz und Gärten bedroht"???

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Artikel 25. August 2010 - 00:04 Uhr
Von Erhard Gstöttner
Bild vergrößern hintergrund

Eisenbahnbrücke: 110 Jahre alt und denkmalgeschützt  Bild: Weihbold

Video anschauen OÖN-TV

Ende der Eisenbahnbrücke 2012

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