LINZ. Seit sieben Jahren laufen die Behördenverfahren, im Herbst könnte es zu einer endgültigen Entscheidung kommen: Nahe des Pichlingersees und eines Natura-2000-Schutzgebietes plant der Perger Unternehmer Harald Glisic ein Schotterwerk, das auf etwa zehn Jahre 120.000 Tonnen Schotter jährlich liefern soll.
Die Anrainer laufen dagegen Sturm – sie befürchten Staub- und Lärmbelästigung und haben bereits Tausende Unterschriften gesammelt. Im Sommer hat sich die Plattform „Rettet den Pichlingersee“ gegründet, die für Dienstag, 31. August, 15 Uhr zu einem Protestmarsch von der Spittelwiese über die Landstraße zum Landhaus aufruft.
Betreiber Harald Glisic verweist auf die geplanten Umwelt- und Lärmschutzmaßnahmen, außerdem schaffe das Projekt etwa 25 neue Arbeitsplätze.
Erneut zwei Fälle von Neffentrick in Oberösterreich
Schuldsprüche für alle Angeklagten im Kärntner Hypo-Prozess
Erstes Monte Carlo-Training abgebrochen
Zehn oberösterreichische Bezirksgerichte werden geschlossen
Song Contest: Indianer und Roboter im zweiten Halbfinale