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Kinder nackt in der „Korrektionszelle“

Korrektionszelle“ hieß der Kerker mit einer Oberlichte und einer Matratze am Boden. Bei ganz harter Bestrafung wurden Kinder und Jugendliche nackt in den Heimkotter gesperrt – Schilderungen, die die Leiterin der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA) Christine Winkler-Kirchberger von ehemaligen Zöglingen hörte, die sich nach einem halben Leben jetzt zu ihrer bitteren Kindheit in der Landesfürsorge gemeldet haben.

Linz-Wegscheid war unter den Kinderheimen am meisten gefürchtet, hatte während der Zeit der „schwarzen Pädagogik“ den Ruf eines Gefängnisses für Jugendliche. Bei Bestrafungen sollen sich Erzieher in einer Runde aufgestellt haben und einen aufmüpfigen Halbwüchsigen wie einen Kreisel reihum geschlagen haben.

Der spätere Heimleiter Alois Brandstätter regte während seiner Amtszeit in den „Nullerjahren“ eine historische Aufarbeitung der Epoche der Prügelpädagogik an, die in eine Wanderausstellung „Wegscheid – Von der Korrektionsbaracke zur sozialpädagogischen Institution“ mündete. Der Linzer Historiker Michael John hatte herausgefunden, dass nach dem Kriegsende Erzieher mit NS-Vergangenheit weiter werken durften, und ein genaues Umfeld der Misshandlungen gezeichnet. Das Land hat dann die wissenschaftlich fundierte Schau nach der Intervention ehemaliger Erzieher allerdings zurückgezogen. (feh)

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Vielleicht doch ein · von klaus9951 (2872) · 24.08.2010 09:48 Uhr

Faktor der "Abschreckung" statt liebe liebe und streicheln für Wiederholungstäter!!

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Noch was, · von FranzJosefStangl (252) · 24.08.2010 14:04 Uhr

Sie dürften des zusammenhängenden Lesens nicht mündig sein. Ich versuche für Sie in aller Einfachheit zu erklären um was es geht/ging. Es handelt sich um Verbrechen an Kindern und Jugendlichen die in diesen Kindergulags unter Aufsicht des Landes Oberösterreich und erwachsener Menschen standen. Okay? Gut, weiter. Mit Prügel können sie vielleicht einen Hund abschrecken, aber keinen Menschen. Auch Kinder und Jugendliche sind Menschen? Geht's noch? Also dann weiter. Wiederholungstäter. Auch für jene gelten, zumindest auf dem Papier Menschenrechte. Gut, ein Fremdwort für Sie. Bemühen Sie ganz einfach Google. Für mich, der ich meine Kindheit und Zeit der Jugend in diesen Kindergulags verbringen musste, mein Verbrechen was keine Eltern gehabt zu haben, sind Sie einer jener widerwärtigen Elemente auf die sich ein Großteil unserer Vertuschungsgesellschaft aufbaut. Einen Unmenschen möchte ich Sie trotzdem nicht nennen. Ich kenne Sie ja nicht. Vielleicht haben auch Sie zuviele Hiebe bekommen.

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Täter, welche auch immer, sind · von FranzJosefStangl (252) · 24.08.2010 13:48 Uhr

oft honorige Bürger von nebenan.

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Artikel 24. August 2010 - 00:04 Uhr
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Wegscheid-Ausstellung: John  Bild: Weihbold

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