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Streit ums Budget: Magistrat muss Ausgaben um 3,5 Prozent senken

LINZ. Die Steuereinnahmen sind gesunken. Darum ist im neuen Jahr im Linzer Magistrat Sparen angesagt. Die Ausgaben für Personal und Sachaufwand müssen um 3,5 Prozent gesenkt werden.

Das hat der Linzer Finanzreferent Stadtrat Johann Mayr (SP) vorgegeben. Jetzt müssen die leitenden Beamten die einzelnen Budgets der sechs Geschäftsgruppen des Magistrats aushandeln. Was schon zu schweren Verstimmungen geführt hat.

In der Feuerwehr zum Beispiel rumort es wegen der geforderten Senkung der Ausgaben. Da der Personalstand der Berufsfeuerwehr gesetzlich vorgeschrieben ist, kann hier nicht gespart werden. Auch beim Sachaufwand seien bei der Feuerwehr keine Senkungen möglich, sagen Magistrats-Insider.

„Jetzt verhandeln die Beamten über das Budget. Ende September beginnen dann die Politiker-Verhandlungen über das Budget“, sagt Stadtrat Mayr.

An so genannten Bundesertragsanteilen hat die Stadt Linz im heurigen Haushalt 179 Millionen Euro veranschlagt. „Laut Hochrechnung unserer Stadtkämmerei werden es 179,3 Millionen Euro“, sagt Mayr. Das ist weniger als in den beiden vorangegangenen Jahren. 2009 bekam Linz 182 Millionen Euro an Bundesertragsanteilen. 2008 waren es 194,8 Millionen.

Die Kommunalsteuer ist (im Gegensatz zu den Bundesertragsanteilen) stabil geblieben. Im Jahr 2008 nahm die Stadt Linz 116,2 Millionen an Kommunalsteuer ein, 2009 waren es 117,4 Millionen Euro. Für heuer rechnen die städtischen Finanzexperten mit 116 bis 117 Millionen Euro. Diese Entwicklung zeigt, dass die Linzer Wirtschaft trotz Krise sehr stark geblieben ist.

Weniger Arbeitslose

Das ist auch an den Arbeitslosenzahlen abzulesen. Die Arbeitslosenquote in Linz sinkt, ist seit Jänner von 5,8 Prozent auf 3,9 Prozent im Juli zurückgegangen. Vor allem bei Männern ist die Arbeitslosigkeit gesunken. Sie waren allerdings in der im Herbst 2008 ausgebrochenen Krise stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als Frauen in Linz.

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verlangen kannst maximal was von dir selber · von sozialarbeiter (127) · 19.08.2010 14:20 Uhr

welche zahlen hast dir da an den haaren herbeigezogen? und wie kommst drauf, dass jemand der 1100 oder 2200 netto verdient überhaupt solidarisch sein sollte?? leute mit solchen einkommen sind zumeist im handel oder einfachen handwerk tätig, oder im sozialen und gesundsheits-/pflegebereich. also berufen die für die gesellschaft wichtig sind.
denk mal an jene die zwischen 5000 und 10000 netto verdienen - banker, finanzdienstleistungssektor, etc - also jene berufe von deren existenz ich wenig- bis mittelverdiener bisher nichts gespürt habe und deren wegfall mich nicht jucken würde!

schei** doch auf die krise! wird eh immer weniger arbeit bei immer mehr menschen und noch mehr automatisierung! schau nach pakistan und sei froh dass du ein bett zum schlafen hast und falls du kinder hast, sei froh dass sie zu essen haben. verflucht seien alle menschen die an profit denken - ein qual- und leidvollen ende wünsch ich ihnen...

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Einsparungen wo? · von Sperling (366) · 18.08.2010 10:46 Uhr

Was kostet eigentlich die völlig sinnlose Vergrößerung des Stadions?

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3,5 prozent · von sonne-licht (1171) · 18.08.2010 09:08 Uhr

bei einem gehalt von 1.100 euro
23,-- euro sind diesen beamten ihre kinder nicht einmal 23,-- euro wert
bei einem nettogehalt von 2.200 euro 46,-- euro!

jeder gibt nach aussen hin, ich bin ja so sozial, jedoch wanns ums geld geht merkst wie unsozial die masse der bevölkerung ist!

23,-- 6-7 schachterl zigaretten
oder zwei mittagessen im gastgarten
die österreicher sind selber schuld wenns einmal nichts mehr haben, dann werdens gezwungen zum sparen!

ich verlange von jedem österreicher, dass er solitarität zeigt, sonst soll er auswandern, jedoch seine vermögensanhäufungen bleiben in österreich!

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Artikel 18. August 2010 - 00:04 Uhr
Von Erhard Gstöttner
Bild vergrößern Streit ums Budget: Magistrat muss Ausgaben um 3,5 Prozent senken

Alle müssen im kommenden Jahr im Linzer Magistrat sparen, von der Feuerwehr über Kindergärten bis zur Kultur.  Bild: Weihbold

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