LINZ. In den Streit um das Abbruchhaus in der Linzer Schillerstraße 15 kommt Bewegung: Der Magistrat hat einen Bescheid erlassen, in dem der Eigentümer unter anderem aufgefordert wird, innerhalb von zwei Wochen eine einsturzgefährdete Zwischendecke zu sichern und die Tragfähigkeit zu untersuchen.
Der Eigentümer, die Immobilienfirma „Haus und Grund“, will nun die Kosten der Maßnahmen berechnen: „Entweder sichern wir die Decke oder reißen das Haus ganz ab“, sagt Prokurist Bernhard Schatz. Damit wollte sich das Unternehmen eigentlich bis Mai 2011 Zeit lassen. Danach soll das Haus neu gebaut werden.
Wie berichtet, haben sich Nachbarn vielfach aufgrund des unerträglichen Gestankes, ausgelöst von illegalen Bewohnern, beschwert. Es war aber zu keiner befriedigenden Lösung gekommen.
Ich habe da eine salomonische Lösung parat. Lassen Sie die O.Ö. Architekten und Ziviltechniker an das Haus heran, mit dem Auftrag es zu "sichern". Sie werden dann ein bisschen rechnen und eine Lösung konstruieren lassen, die zu spät kommt und dann dafür nicht funktioniert. Das kennen wir ja vom "Linzer-Auge". Und endlich wird die Sicherungs-Aktion in einem ungewollten Abriss enden (so wie beim Linzer-Auge). Und alle werden zufrieden sein. Die Ziviltechniker haben damit dann noch eine zweite klasse Eigenwerbung hingelegt. Genial!
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