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Puchenau: Kurz nach Freigabe Kreuzung wieder umgebaut

PUCHENAU. Zu eng, zu unübersichtlich: Wenige Wochen nach der Verkehrsfreigabe musste die erneuerte Kreuzung beim Sparmarkt in Puchenau gleich noch einmal umgebaut werden. Eine Sperrlinie löst außerdem heftigen Ärger bei den Anrainern aus.

Die Umgestaltung der Kreuzung war nötig geworden, um das neue Gartenstadt-Zentrum besser an den Verkehr anzuschließen. Ziel war es, den Zufahrts- vom Fließverkehr zu trennen. Daher wurden die Parkplätze direkt vor den Sparmarkt verlegt.

Doch die Einfahrt fiel zu eng aus, sodass ein Lkw und ein Pkw nicht gleichzeitig aus- und einfahren konnten. Außerdem war der neue Parkplatz so angeordnet, dass Ausfahrende den Verkehrsfluss kaum überblicken konnten.

Es sei an dieser Stelle bereits zu einem Unfall gekommen, berichtet Amtsleiter Manfred Arnezeder: „Die Situation war unbefriedigend. Viele haben sich beschwert.“

Daher gab die Gemeinde den Umbau der Kreuzung in Auftrag. Die Zufahrt wurde breiter, der Ausfahrtsradius erweitert. Um die Sicht zu verbessern, ließ man einen Parkplatz entfernen, weitere Stellflächen wurden verlegt.

Nun ist zwar die Kreuzung entschärft – wer den Umbau zahlt, ist aber noch nicht klar: „Die Gespräche sind noch in Gang. Für uns ist klar, dass es ein Planungsfehler war“, sagt der Amtsleiter. „Wir müssen uns darauf verlassen, was die Fachleute berechnen.“

Sperrlinie regt auf

Doch die Kreuzung enthält noch einen weiteren Streitpunkt: eine Sperrlinie, die verhindert, dass Bewohner der Gartenstadt I von Richtung Ottensheim zu ihren Wohnungen zufahren können, sodass sie über die zweite B127-Kreuzung ausweichen müssen.

Diese Sperrlinie sei aber vom Land vorgeschrieben und werde bleiben, sagt Arnezeder. Denn die Straßenkreuzung sei gleichzeitig eine Bahnkreuzung: „Und wenn ein Zufahrender, der aufgrund des Gegenverkehrs warten muss, einen Stau von vier Fahrzeugen auslöst, steht der Letzte am Gleis.“ Dadurch seien in der Vergangenheit bereits mehrere Unfälle passiert. „Das ist eine reine Sicherheitsmaßnahme.“

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Das wahre Problem ist · von na-so-was (1259) · 19.08.2010 12:07 Uhr

dass die Fachleute gar keine Fachleute (mit Rückgrat) sind, sondern jedes (vom Land OÖ) geforderte Ergebnis abliefern, weil sie sonst keine Aufträge mehr bekommen !
Das zu den sogenannten unabhängigen Sachverständigen die Hiesl gerne in den Mund nimmt!

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Jaja die Planer! · von gipsy50 (414) · 18.08.2010 08:33 Uhr

Die Planer brauchen das ja nicht zu bezahlen!
Haben die keine Ahnung wie breit ein LKW ist und wie viel Platz er braucht zum einbiegen, aber so ist es im Land auf und ab - Kreisverkehre so klein das beim reinfahren aufpassen musst das du dir nicht hinten drauffährst.
Wo ist der Herr Hiesl, der nennt sich ja so als Strassenbauer - ach ja der Steuerzahler wird das schon wieder richten... traurig

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Artikel 18. August 2010 - 00:04 Uhr
Von Herbert Schorn
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