Da behaupte noch jemand, die heutige Jugend sei bequem und faul: Christoph Prinz aus Arbing und Peter Fritz aus Windhaag/Perg sind seit Montag dieser Woche zu Fuß in Richtung Mittelmeer unterwegs.
„Expedition Mare“ tauften die beiden HTL-Maturanten ihr Projekt, zu dem sie am Montag um halb sieben Uhr früh aufgebrochen sind. Zu Fuß wollen die beiden Freunde von Perg zur Adriaküste marschieren und dabei sowohl die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit als auch ihrer Freundschaft ausloten.
Denn geschlafen wird nicht in Hotelbetten sondern auf engstem Raum in einem Zelt. „Wir hoffen, dass wir einander auch nach der zehnten Nacht im Zelt noch riechen können“, lacht Christoph Prinz.
Mehr Respekt haben die beiden Mühlviertler da schon vor ihren etwa 15 Kilogramm schweren Rucksäcken. „Obwohl wir nur das Notwendigste eingepackt haben, hängt sich das schon ordentlich an“, schnaufte Peter Fritz beim Fototermin mit den Oberösterreichischen Nachrichten am Ortsrand von Perg.
In zwei Wochen nach Triest
Dabei sind die beiden im Grunde genommen keine großen Wanderer. „Christoph ist hie und da mal mit seinen Eltern unterwegs. Ich habe mit Wandern gar nichts am Hut und musste mir erst geeignete Schuhe kaufen“, sagt Peter Fritz.
Zwischen 20 und 40 Kilometer wollen die beiden pro Tag zurücklegen. Begonnen haben Christoph Prinz und Peter Fritz die Planung mit einem Strich im Atlas. Dann wurden anhand von Wanderkarten die einzelnen Tagesetappen ausgetüftelt.
Kein Zeitdruck
Am ersten Tag ging die Wanderung ins niederösterreichische Seitenstetten. Die weitere Route führt die Burschen durch das Ennstal und über den Triebener Tauern nach Judenburg, Velden und von dort zum Grenzübergang bei Jesenice in Slowenien bis zum Ziel in Italien, in Triest.
„Dort werden wir dann ins Meer hechten und mit einem Bier auf unseren Erfolg anstoßen“, sagt Christoph Prinz. Zwei Wochen haben die beiden für ihren Gewaltmarsch eingeplant.
„Zeitdruck gibt es aber keinen. Spätestens zum Schulbeginn muss ich halt wieder in Perg sein“, sagt Peter Fritz. Die Rückfahrt soll dann wesentlich bequemer ablaufen: „Unsere Eltern haben uns angeboten, uns in Triest mit dem Auto abzuholen.“
da lernst österreich kennen und gesund für den körper ist es zusätzlich!
würde ich vielen empfehlen,
die nur österreich vom autofahren kennen!
wunderschöne gegend seitenstetten durchs ennstal bis nach judenburg,
viele bäche und möglichkeiten zum zelten!
560 km bis nach triest! (habs nicht überprüft)
schönes wetter wünsche ich auf den weg!
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