Seit der Eröffnung im Jahr 1900 steht die in Fachwerk- und Nietentechnik errichtete Brücke auch dem Straßenverkehr zur Verfügung. Und genau der hat dem Bauwerk in den vergangenen Jahrzehnten durch die Salzstreuung stark zugesetzt.
Letzte Sanierung 1982
Jetzt sind die Korrosionsschäden so stark, dass eine sofortige Sanierung nötig ist. Dann könne die Brücke noch bis Ende 2012 benutzt werden. Das besagt ein vom Brückeneigentümer ÖBB in Auftrag gegebenes Gutachten des Wiener Universitätsprofessors Josef Fink.
Die Eisenbahnbrücke ist nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Sanierungsfall. Die einzige an der Donau zwischen Regensburg und Budapest im Originalzustand erhaltene Stahlfachwerkbrücke wurde zuletzt 1981/82 generalsaniert. 17 Monate war damals die Brücke für die Reparatur gesperrt.
„Damals hieß es, dass in 15 bis 20 Jahren wieder eine größere Sanierung nötig sei“, sagen Fachleute. Der Brückeneigentümer ÖBB wollte, dass die Stadt Linz mehr für die Eisenbahnbrücke tut. Doch die Verantwortlichen der Stadt Linz beriefen sich (und tun das auch jetzt) auf den Vertrag, wonach die Stadt Linz nur für die Fahrbahn zuständig sei.
Mittlerweile ist die Brücke in einem derartigen Zustand, dass Autos und Eisenbahn ab Windgeschwindigkeiten von mehr als 75 bzw. 85 km/h sie nicht mehr befahren dürfen. Darum sollte ein Neubau errichtet werden, so Gutachter Fink. Das vom Denkmalamt in Auftrag gegebene Gutachten des deutschen Industriearchäologen Rolf Höhmann besagt indes, dass die Brücke sanierbar sei. Sie sollte dann aber nur noch von Schienenfahrzeugen benutzt werden.
Die City-S-Bahn
Bereits in den Neunzigerjahren war geplant, die Eisenbahnbrücke nur noch für die Eisenbahn zu nutzen. Damals war der Plan für die City-S-Bahn entwickelt worden. Die Mühlkreisbahn sollte über die Eisenbahnbrücke bis zum Linzer Hauptbahnhof geführt werden. Und schon damals gab es Pläne, stromabwärts neben der Eisenbahnbrücke eine Brücke für den Autoverkehr zu errichten. Doch die City-S-Bahn blieb (auch wegen der Uneinigkeit von VP und SP) nur ein Projekt.
… für die Eisenbahnbrücke …
• ist NICHT DAS SALZ.
• Die größte Bedrohung ist das fahrlässig sorglose Verhalten der dafür zuständigen Politiker, denen der Mut, die Integrität und die Kraft fehlt, um ganz einfache Dinge ganz einfach richtig zu machen. 
"...denen der Mut, die Integrität und die Kraft fehlt, um ganz einfache Dinge ganz einfach richtig zu machen. "
Is des ned a Bestätigung in Sich???
zuständie Politiker, denen fehlt......!!!!
Die Überschrift dieses Artikels ist nichts Neues - die verantwortlichen oö. und Linzer Politiker haben es gewußt, aber haben absichtlich alles zur Instandhaltung (Rettung) der Brücke unterlassen, weil man ja wollte, daß die Brücke möglichst schnell sanierungsunfähig und abgetragen wird. Man hat auch gewußt, daß die nächste Generalsanierung 1996-2002 anstehen wird, weil das nach der Sanierung 1981/82 schriftlich bekannt war. Dieses Tun der verantwortlichen Linzer Politiker nennt man in der Privatwirtschaft fahrlässige Krida und wird mit Gefängnis geahndet! Man sollte sich alle relevanten Protokolle von Stadtratssitzungen seit der letzten Sanierung der Brücke 1981/82 ansehen. Ich bin mir sicher, daß hier einiges auftauchen und etliche Politpersönlichkeiten erheblich in Schwierigkeiten bringen wird. Die derzeitige Politikerkaste ist eine Katastrophe für die Bevölkerung!
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