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Umweltstadträtin Schobesberger: Höhere Parkgebühren für bessere Luft

LINZ. Können höhere Parkgebühren die angeschlagene Linzer Luft verbessern? Einen Versuch ist es wert, meint Umweltstadträtin Eva Schobesberger.

Die Linzer Luft ist angeschlagen. Nach Feinstaub könnte die Stadt jetzt auch bei Stickstoffdioxid zum Luftsanierungsgebiet erklärt werden (die OÖNachrichten berichteten). Das könnten Autofahrer zu spüren bekommen.

Eine Art Citymaut, das kann sich die Stadträtin der Grünen, Eva Schobesberger, vorstellen – und zwar in Form von höheren Parkgebühren. Umweltzonen dagegen hält sie in Linz für wenig geeignet. „Ich kann mir schwer vorstellen, wo man da die Grenzen zieht.“ Außerdem würden vor allem sozial Schwächere getroffen, die sich kein neues Auto leisten könnten. Diese würden ausgesperrt.

Vom Auto in die Bim

Zumindest einen Teil der Autos würde Schobesberger aber tatsächlich gerne aus der Stadt verbannen. Umsteigen auf ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, lautet ihre Devise. Oder aufs Fahrrad. Was allerdings den Ausbau sowohl der Öffis als auch der Möglichkeiten für Pedalritter voraussetzen würde.

Doch nicht neue, teure Apparate für eine Citymaut nach Vorbild Londons sollen es sein. Ihr schwebt anderes vor: „Wir haben ja eigentlich so etwas Ähnliches wie Citymaut – wir haben die Parkgebühren.“ Die könnten angehoben werden, „etwa auf Höhe der Gebühren, die man unterirdisch bezahlt“, so Schobesberger.

Das müsste allerdings von Seiten des Landes gesetzlich geregelt werden. Ebenso die zweite Maßnahme, die Schobesberger mit höheren Parkgebühren in der Stadt koppeln würde: eine Verkehrserreger-Abgabe für Einkaufszentren im Linzer Umland. „Das muss schon ausgeglichen sein“, betont Schobesberger. „Sonst würde man die Kaufleute in Linz benachteiligen.“ Allerdings: „Dass das Zukunftsmusik ist, ist mir auch klar.“

Tüfteln in der Stadt

Derzeit wird in der Stadt an Maßnahmen für die Verbesserung der Luft getüftelt. Bis Mitte September sollen dem Land Vorschläge unterbreitet werden.

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problematiken · von sonne-licht (1171) · 05.08.2010 10:36 Uhr

2alles" was menschen als hindernisse sehen,
mehr kosten oder mehr zeitaufwand wird kritisiert!

ich plädiere für billigeren öffentlichen verkehr in linz 10 bis 50 cent egal wie weit ich fahre oder abgeltung der differenz
bei verzicht des autos in linz!

natürlich sofortige abwicklung und barabgeltung garantiert! (standpunkt bahnhof linz als drehscheibe)

wenn die menschen ihr fahrzeug zuhause stehen lassen noch mehr anreize bei kostenabdeckung!

nur mit speck, wos sparen können, keiner ist sich seines geldes feind, lockst die mäuse (masse) an!

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@eulenauge, schlechtwetterhahn: Das "Recht 2) · von haspe1 (4037) · 05.08.2010 07:31 Uhr

teils gerechtfertigt. Aber trotzdem sind diese öffentlichen Parkplätze an öffentlichen Strassen Allgemeingut. Und man beachte: Die Stadt will ja für "ihre" Linzer in manchen Stadtteilen Tiefgaragen für Bewohner bauen. Sogar gefördert. Dann könnten die Linzer bequem dort parken. Aber meist wollen sie diese nicht, weil sie die Kosten nicht mittragen wollen. Das sollen dann die "Nachbarn" zahlen, denn wenn diese unterirdisch parken, bleibt oben ein günstiger Parkplatz für diese "Sparefrohs" über. Und noch schlimmer: In vielen Stadtteilen werden 2-Richtungsfahrbahnen ENTGEGEN der STVO auf beiden Seiten dauer-beparkt, so dass nur ein Fahrstreifen frei bleibt. Damit muss sich der Verkehr langsam durchquälen und bei Gegenverkehr muss immer jemand warten. Dies ist einen gesetzeswidridge "Okkupation" von Verkehrsfläche durch die "Bewohnerparker". Die Bewohner wollen nichts für eigene Garagen bezahlen, aber nehmen dem "fliessenden Verkehr" die Fläche weg. Und schimpfen über die "Besucher", dass

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bin kein linzer ... · von mausfanger (14780) · 04.08.2010 21:40 Uhr

aber mitleser-und denker

wieder eine wortspende einer grünen tus....

keine ahnung von nichts ...
vom wirklichen leben ...
vo den sorgen und nöten der arbeitenden menschen ...

aber welt-und luftverbesserer meldungen in großer (un)zahl ?

liebe grüne ...

OBA VOM GAS !

sonst könnt ihr auch eure wähler allesamt in den türkischen bergdörfern suchen !
hätte - für euer überleben (?) - den vorteil, das diese menschen (gegen die ich absolut nichts habe) die zu 99,9% theoretischen weltverbesserungsunsinnigkeiten nicht verstehen !

warum sich diese partei und deren anhänger als etwas "besseres" als der rest der (normal)bevölkerung fühlen, ist (nicht nur) mir ein rätsel ...

es gibt wahrlich genug "grüne" themen ...
aber realistisch und normalbürgerkompatibel sollte das schon sein !

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Artikel 04. August 2010 - 00:04 Uhr
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"Es gibt durchaus Einsparungspotenzial, zum Beispiel den Ordnungsdienst, der ohnedies von zweifelhaftem Nutzen ist." Eva Schobesberger Stadträtin (Grüne)  Bild: Stadtkommunikation

Video anschauen

Flächendeckend Luftmessungen in Linz

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