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Fische weg, Fischer weg: Die Donau wird jetzt auch am Ufer leer

LINZ. Nicht nur in der Donau, auch an ihren Böschungen wird es spürbar leer. Immer weniger Fischer verirren sich in den Winterhafen, einst beliebtes Jagdgebiet für die Angler. Auf die Frage nach dem Warum haben Spaziergeher und der Fischereiverband Antworten.

11 Kommentare 28. Juli 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
Ameise (5156)
01.08.2010 14:25 Uhr
Fischerei

Weniger Fische-warum?Kraftwerke-Schlamm-keine Laichmöglichkeit.Schiffe-Wellenschlag-Brutfische kommen nicht auf.Fischer,die sich einen Dreck darum scheren,ob Schonzeit oder nicht.Von Mindestmassen ganz zu schweigen.Kormorane.Berufsfischer.Zum Thema Winterhafen:Ein Fischer,der Ordnung hält und keine Flurschäden verursacht,ist für niemanden ein Problem.Hier ist es wie immer eine Minderheit,die alle in Verruf bringt.Beispiel Motorboothafen:Anfütterungsmittel werden ins Wasser geworfen.Ein Teil davon landet auf Bootsplanen und beschert den Besitzern Reinigungsarbeit.Gepflegter Rasen wird zertrampelt,Bäume zerstört,Mist liegengelassen-Maden und Bierdosen etc.Antwort nach Beanstandung:Du halten die Goschen,Kollega.So nebenbei werden untermassige Edelfische ungeniert abgeschlagen.Der sogenannte "Alte"Fischer-der schon lange herkommt,ist nur sehr selten ein Problem-er weiss sich zu benehmen...

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observer (1362)
01.08.2010 09:58 Uhr
Ich habe den Eindruck,

dass in der Donau viel zu wenig besetzt wird. Wenn man liest, was in deutschen Flüssen an Fischen vorhanden ist, dann kriegt man das Heulen. Weiters ist die Donau im stadtnahen Bereich sehr anglerunfreundlich. Die Ufer sind grossteils mit Wurfsteinen verbaut, die Ufer steil oder schlecht zu betreten - siehe Urfahr mit den neuen notwendigen Wasserschutzmassnahmen, bei denen zwar eine Mauer errichtet wurde, aber auf die Betretbarkeit der Ufer nicht Rücksicht genommen wurde. Das gleiche gilt für die Linzer Häfen, wo noch dazu wahrscheinlich illegale Absperrungen errichtet wurden.
Die Überlegungen, Häfen zuzuschütten, sind auch nicht förderlich. Ausgleichsflächen dafür in Wilhering zu schaffen, nützt den Linzern nichts. Es wäre viel gescheiter, einen Hafen ordentlich zu renaturieren, samt Fischerei, Bänken und Erholungsflächen,
die anderen kann man dann zuschütten oder anders nützen. Jedenfalls sind die Fischereimöglichkeiten inmitten in Paris in der Seine besser als in Linz/Donau.

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eulenauge (14386)
01.08.2010 13:39 Uhr
Wollen Sie aus der Donau
observer (1362)
01.08.2010 19:36 Uhr
Zwischen Fischzuchtfarm

und leer wie eine Badewanne ist wohl ein
Unterschied. In meinen Augen ist die Donau
in Linz (egal ob Häfen oder Freiwasser) ein absolut verkommenes Fischwasser. Vor 40 oder 50 Jahren war das schon anders, allerdings wurde da auch feste kontrolliert
und es waren viel mehr Fischer anzutreffen.
Mir selbst könnte es ja im Prinzip egal sein, ich fische fast nur mehr in anderen Bundesländern, wo die Welt noch etwas mehr in Ordnung ist. Übrigens fast immer auf catch und release Basis mit der Fliege,
nur damit mir böswilligerweise nicht gleich wieder Kochtopffischerei vorgeworfen wird.

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Internerdhoernchen (5011)
28.07.2010 17:21 Uhr
Preisfischen gibt es nicht mehr

Wer bei den großen österr. Meisterschaften etwas reißen wollte, musste durch die harte Donau-Schulung (z. B. auch Winterhafen) durch. Ich vermute, dass schon noch genug Fische in der Donau drinnen sind, nur werden die ehem. Donau-Profis, altersbedingt, "den Hut draufg'haut" haben.

Was noch eine Rolle spielen wird, sind die Strizzies, die mit ihren bissigen Kötern die Gegend verunsichern.

Besatzmaßnahmen in der Praxis: Hungrige Fische in das Gewässer schmeißen und sofort ein Vereinsfischen veranstalten.

Radwegfischen in der Praxis: Alle paar Minuten kommt einer vorbei der fragt "Beißen sie?" und erteilt gute Ratschläge.

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hyperinflation (1822)
28.07.2010 08:18 Uhr
Tote Fische -ein Wink zum Klima !!

Wie schnell wird der gemeine Gutmensch die Klimakarte erneut ziehen!

CO2 ist erledigt, was ist das nächste ?? Die Klimafutzis werden sich in Bälde wieder mit absurden "Theorien" melden !


Die Befürworter des Klimaerwärmungskults müssen mächtig in Panik sein, wenn sie zu den Methoden der NS-Propaganda greifen müssen.

Göbbels wäre stolz auf sie.

Ihre Demagogie ist allerdings unterste Schublade.

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weisheit (4)
28.07.2010 07:32 Uhr
Blödsinn

Wenn die Angler und das sind keine Fischer -denn das sind jene Typen, die in den letzten Jahren die Donau zwischen Bayrischer Grenze und Kraftwerk Abwinden Asten schonungslos mit Netzen ausgeräumt haben, kaufen halt keine Karte mehr wenn sie nur mehr Signalkrebse und Meergrundeln fangen. Übrigens, wenn das Gewässer fischreich ist, stört es den Angler nicht wenn er einen Fußmarsch zu absolvieren hat. Was wurde denn vom Landesfischereiverband in den letzten Jahren so für die Angler getan? Der lebende Köderfisch wurde verboten, detto das Echolot, Besatzmaßnahmen minimal bis gar nicht vorhanden, unsinnige Schonzeiten (Beispiel Seider, Kessler Grundel ....) eingeführt. Jetzt bekommen die Herren endlich die Rechnung präsentiert, sollen die Bewirtschafter halt Signalkrebse an Chinarestaurants verkaufen.

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nixwissender (1568)
28.07.2010 08:01 Uhr
fischer

ja stimmt mit den berufsfischern und fischereiverband. der fischereiverband hat nur fleißig an den liezenzen verdient und eingesetzt wurde nie was. aber man muß auch sagen das leider die angler das ihre beigetragen haben denn es wurde keine rücksicht mehr genommen an mindestmaß oder schonzeiten einfach nur alles mitnehmen was zum essen ist!

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weisheit (4)
28.07.2010 08:45 Uhr
Mehr Schutzorgane

Es liegt in der Hand der Bewirtschafter mehr Fischereischutzorgane zu bestellen, denen vielleicht auch mal Vorteile zukommen zu lassen in Form von Gratislizenzen, und Sie werden sehen, wie schnell die Gesetze eingehalten werden. Vielleicht will man aber gar nicht soviele Schutzorgane, die können den Bewirtschaftern schnell lästig werden, wenn z.B. durch verstärkte Kontrolltätigkeit weniger Lizenzen verkauft werden.

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eulenauge (14386)
28.07.2010 06:33 Uhr
Es lebe das Titelentenbiotop!

Wer den Donauradweg benutzt, sieht mehr als genug als "Fischer" getarnte Verkehrshindernisse - meist mit Zelt und Campingausrüstung per Pkw auf dem Radweg.

Und zum Winterhafen: Natürlich sind hundert Meter zu Fuß unseren Fischern nicht zuzumuten, schon gar nicht, wenn sie "vier bis fünf Kilo" zu tragen haben.

Könnte da nicht der Arbeitersamariterbund die offensichtlich Schwerkranken die hundert Meter fahren, mit einem shuttle-Dienst beispielsweise?

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nixwissender (1568)
28.07.2010 07:27 Uhr
fischer

also wenn man freitags oder samstags von engelhartszell bis aschach fährt, findet man kaum einen freien platz zum fischen! es ist eigentlich alles überfischt! artikel gilt wie beschrieben nur dem teilstück winterhafen in linz, wo aber kaum böschungen zu finden sind.

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