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Grüne-Stadträtin: Luftbelastung nicht so dramatisch

LINZ. Überraschend reagiert Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) auf die Diskussion über die Linzer Luft. Sie stellt die Messstelle Römerberg in Frage und verweist auf das gute Abschneiden im internationalen Vergleich.

„Mir ist wichtig, dass etwas passiert. Dass wir die Luft noch weiter verbessern“, stellt Eva Schobesberger klar, „es besteht Handlungsbedarf.“ Allerdings: „Es muss sich keiner Sorgen machen. Davon sind wir noch weit weg.“

„Es klingt immer gleich sehr bedrohlich, heißt aber nichts anderes, als dass wir immer wieder Überschreitungen haben“, sagt sie zum im Raum stehenden Thema Luftsanierungsgebiet. Es habe einen runden Tisch bei Parteikollegen und Umweltlandesrat Rudi Anschober gegeben. Ähnlich wie schon beim Feinstaub werde es wohl auch bei Stickoxiden ein Maßnahmenpaket geben, so die Grünen-Stadträtin.

Maßnahmen in Ausarbeitung

Derzeit würden auch von Seiten der Stadt Maßnahmen ausgearbeitet und dann dem Land vorgeschlagen. Die Entscheidung über die Umsetzung eines Maßnahmenpaketes liege dann jedoch wieder auf Landesebene. Dann werde sich auch erst herauskristallisieren, ob es Einschränkungen gebe für die Wirtschaft, sagt Eva Schobesberger.

„Was für mich unbefriedigend ist, ist die Messstelle auf dem Römerberg“, kritisiert die Grünen-Stadträtin wie die Wirtschaft den Standort. „Ich bin nicht sicher, wie weit das aussagekräftig ist für die ganze Stadt. Da habe ich so meine Zweifel. Für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, ob das wirklich bei einer Tunnelöffnung sein muss.“ Denn im internationalen Vergleich stehe Linz immer noch gut da.

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das ist schon klar der wirtschaft.. · von feuerkogel (6590) · 24.07.2010 13:46 Uhr

.. wäre eine messstelle irgend wo im grünen, abseits von verkehr und industrie am liebsten.
aber das gerade die grünen gegen eine messtelle am römerberg sind ist schon beachtlich.
bei den grünen ists immer das selbe, zuerst sitzens am runden tisch, jeder auf einer ecke, dann wenn ich nicht mehr weiter weis, bilden wir den arbeitskreis.
und was kommt raus, nix als heisse luft.

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So ist es, · von konkel (1610) · 25.07.2010 13:27 Uhr

und das ist eigentlich Schade. Gerade von den Grünen hätte man sowohl in Punkto Luftqualität und auch öffentlichem Verkehr tragfähige und stimmige Konzepte erwartet.

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Lösungansatz à la Märchenpartei · von konkel (1610) · 24.07.2010 13:32 Uhr

Wir verlegen die Messstelle einfach an einen Ort mit weniger Belastung.

Nach ein paar Messperioden können wir von einer Verbesserung der durchschnittlichen Luftqualität in Linz berichten.

So einfach kann Märchepolitik sein !

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Artikel 21. Juli 2010 - 00:04 Uhr
Von Renate Schiesser
Bild vergrößern Grünen-Stadträtin sieht es nicht so dramatisch

Eva Schobesberger zweifelt.  Bild: Stadtkommunikati

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